<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Verein 2024 &#8211; Denkmalverein-Sinzig.de</title>
	<atom:link href="https://denkmalverein-sinzig.de/category/verein-2024/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://denkmalverein-sinzig.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Oct 2025 20:48:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/08/Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Verein 2024 &#8211; Denkmalverein-Sinzig.de</title>
	<link>https://denkmalverein-sinzig.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Römische Gräberstraße in Sinzig &#8211; Fakten und offene Fragen</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/roemische-graeberstrasse-in-sinzig-fakten-und-offene-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 21:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Museum 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=10706</guid>

					<description><![CDATA[Römische Gräberstraße in Sinzig &#8211; Fakten und offene Fragen Vortrag beim Denkmalverein berichtet von Funden, Erkenntnissen und laufender Forschung Sinzig. Eine Gräberstraße aus der Römerzeit in Sinzig &#8211; für viele an der Regionalgeschichte Interessierte ist das eine neue Erkenntnis. Der vom Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig angebotene Vortrag &#8222;Am Rande der Straße &#8211; Römische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10706" class="elementor elementor-10706" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-26b16b26 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="26b16b26" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-672c0a86 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="672c0a86" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Römische Gräberstraße in Sinzig - <BR>Fakten und offene Fragen</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-422a699f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="422a699f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-56690507 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="56690507" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vortrag beim Denkmalverein berichtet von Funden, Erkenntnissen und laufender Forschung </h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2531b033 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2531b033" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b>Sinzig.</b> Eine Gräberstraße aus der Römerzeit in Sinzig &#8211; für viele an der Regionalgeschichte Interessierte ist das eine neue Erkenntnis. Der vom Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig angebotene Vortrag &#8222;Am Rande der Straße &#8211; Römische Gräber in der Goldenen Meile&#8220; im Sinziger Schloss war deshalb gut besucht. Der Abend begann allerdings mit einer Überraschung: Referent Gabriel Heeren, als Archäologe mit dem Thema befasst und Vorstandsmitglied im Verein, hatte wegen Krankheit absagen müssen. Das teilte Museumsleiterin und stellvertretende Vorsitzende Agnes Menacher dem Publikum zu Beginn mit, um gleich Ehemann Rudolf Menacher, Mitarbeiter im Museum und eng vertraut mit römischer Geschichte, das Wort zu erteilen. Er hatte sich bereit erklärt, Heerens Ausarbeitung vorzutragen. <br />Er tat das auf muntere Weise, nicht ohne auch eigene Erkenntnisse einzufügen (&#8222;Das ist jetzt von mir&#8230;&#8220;). Die Auswertung römischer Grabstätten ist deshalb so wichtig, weil den Toten &#8222;Wegzehrung&#8220; und in ihrem Leben wichtige Gegenstände ins Grab gegeben wurden. Und genau das lässt heute Rückschlüsse auf den römischen Alltag zu. Zwei Fundstellen stehen im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten, eine in der Goldenen Meile in Höhe der Kiesgruben und eine besonders spannende an der Gemarkungsgrenze zwischen Sinzig und Bad Breisig.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1ca9f16b e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1ca9f16b" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-73484d7c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="73484d7c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Schon 1913 wurden in der Goldenen Meile insgesamt fünf römische Grabstätten entdeckt und die Beigaben gesichert. Auch Reste eines Straßenfundaments fand man seinerzeit, nicht aber Spuren eines von den damaligen Forschern erwarteten Römerlagers. Die von Gabriel Heeren geführten aktuellen Untersuchungen haben nun ergeben, dass eine bis zu zehn Meter breite Straße um die Zeit 15 vor Christus auf dem Weg von Mainz nach Köln ab dem Raum Bad Breisig über Sinzig im Bogen zum Heerlager in Remagen führte. Heute belegen Erkenntnisse der Luftbildarchäologie den Verlauf der Straße. Sie war ungewöhnlich breit angelegt, wurde aber im Laufe der Zeit nicht mehr in der ganzen Breite genutzt, so dass am Rande Platz für Grabstätten entstand. Römische Gräber gab es immer außerhalb der Besiedlung an den Zugängen. Im zweiten und dritten Jahrhundert befand sich auf der Höhe der Grabstätten die bekannte Sinziger Terra-Sigillata-Manufaktur, gelegen unmittelbar am Rhein. Stehen die Gräber &#8211; eines stammt allerdings noch aus dem ersten Jahrhundert &#8211; damit in Zusammenhang, eventuell auch im Zuge einer Nachbesiedlung? Seinerzeit geborgene Urnen und Schalen aus den Gräbern gehören zum Bestand des Museums, sie stehen im Mittelpunkt der im vergangenen Jahr eröffneten neuen römischen Abteilung.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1ffa61ea elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1ffa61ea" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Geradezu spektakulär sind die Funde an anderer Stelle aus dem Jahr 2002, ganz in der Nähe der römischen Straße an der Gemarkungsgrenze nach Bad Breisig. Die originale Statuette einer sitzenden Muttergöttin aus Ton konnte das Publikum nach dem Vortrag näher betrachten. Der Matronenkult römischer Zeit drehte sich um die Fruchtbarkeit der Frau und war in der rheinischen Region weit verbreitet. Oder das Tintenfass &#8211; was macht ein aufwendig verziertes Tintenfass als Grabbeigabe? Die verstorbene Person dürfte etwas mit Schreiben zu tun gehabt haben und reich gewesen sein. Überhaut stellten Gräber bis hin zu mehreren Meter hohen, prächtigen Säulen ein Prestigeobjekt dar. Wer sich zu Lebzeiten eine ansehnliche Grabstelle errichten konnte, hatte es zu etwas gebracht.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-fbc5f81 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fbc5f81" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Auswertung der Gräber in diesem Bereich &#8211; große, eingefriedete Grabstellen, eine Kiste aus Stein zur Aufbewahrung von Grabbeigaben und Grabgärten &#8211; ist Gegenstand noch nicht abgeschlossener Untersuchungen. Gabriel Heeren wird darüber zusammen mit seinem Kollegen Dr. Cliff A. Jost von der GDKE Koblenz in einem Vortrag des Denkmalvereins am 30.10.2025 berichten. Das Thema der römischen Gräberstraße von Sinzig wartet also noch auf den wissenschaftlich belegten Abschluss, die heute schon sichtbaren Ergebnisse haben das Publikum &#8211; der Beifall galt Rudolf Menacher und Gabriel Heeren &#8211; aber bereits sehr beeindruckt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4d1c25cb elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="4d1c25cb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:3,&quot;columns_tablet&quot;:3,&quot;columns_mobile&quot;:3,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00031_k.jpeg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="4d1c25cb" data-elementor-lightbox-title="Rudolf Menacher (links) trug die Ausarbeitung des erkrankten Gabriel Heeren vor und zeigte auch die seltene Statuette der sitzenden Muttergöttin. Foto: Matthias Röcke" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA3MTgsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcLzIwMjQtMTEtVHVybWdlc3ByYWVjaC1Sb2VtaXNjaGUtR3JhZWJlcnN0cmFzc2UtaW4tU2luemlnLTAwMDMxX2suanBlZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjRkMWMyNWNiIn0%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00031_k.jpeg" data-width="800" data-height="535" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Rudolf Menacher (links) trug die Ausarbeitung des erkrankten Gabriel Heeren vor und zeigte auch die seltene Statuette der sitzenden Muttergöttin. Foto: Matthias Röcke								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00034_k.jpeg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="4d1c25cb" data-elementor-lightbox-title="Kleinod als Grabbeigabe: Sitzende Muttergöttin aus Ton.  Foto: M. Papenberg" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA3MTcsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcLzIwMjQtMTEtVHVybWdlc3ByYWVjaC1Sb2VtaXNjaGUtR3JhZWJlcnN0cmFzc2UtaW4tU2luemlnLTAwMDM0X2suanBlZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjRkMWMyNWNiIn0%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00034_k.jpeg" data-width="731" data-height="800" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Kleinod als Grabbeigabe: Sitzende Muttergöttin aus Ton.  Foto: M. Papenberg								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00037_k.jpeg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="4d1c25cb" data-elementor-lightbox-title="Urne aus Basalt, versehen mit einem Kalksteindeckel. Foto: Manfred Neumann" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA3MTYsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcLzIwMjQtMTEtVHVybWdlc3ByYWVjaC1Sb2VtaXNjaGUtR3JhZWJlcnN0cmFzc2UtaW4tU2luemlnLTAwMDM3X2suanBlZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjRkMWMyNWNiIn0%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-Turmgespraech-Roemische-Graeberstrasse-in-Sinzig-00037_k.jpeg" data-width="800" data-height="404" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Urne aus Basalt, versehen mit einem Kalksteindeckel. Foto: Manfred Neumann								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6d64efb3 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6d64efb3" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>© Förderverein &#8211; November 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vortrag im Schloss: Römische Gräber in der Goldenen Meile</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/vortrag-im-schloss-roemische-graeber-in-der-goldenen-meile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 21:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=10655</guid>

					<description><![CDATA[Archäologische Funde aus römischen Gräbern geben Auskunft über das Leben der Menschen und deren Siedlungsgeschichte. Der gesellschaftliche Status der Verstorbenen und die unterschiedlichen Bestattungsbräuche lassen sich anhand der Grabbeigaben ablesen. Seit über 100 Jahren sind aus Sinzig und Umgebung zahlreiche interessante Grabfunde der Römerzeit bekannt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10655" class="elementor elementor-10655" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-4a74245c e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4a74245c" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3afddfbb elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3afddfbb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vortrag im Schloss: <BR>Römische Gräber in der Goldenen Meile</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-353b2f27 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="353b2f27" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-119da66b e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="119da66b" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-5e165b8e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5e165b8e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Archäologische Funde aus römischen Gräbern geben Auskunft über das Leben der Menschen und deren Siedlungsgeschichte &#8211; das gilt auch für Sinzig.<br />Im Rahmen eines Vortrags des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum am Donnerstag, 21. November, um 19.00 Uhr im Schloss Sinzig (Barbarossastraße 35) wird dazu Archäologe Gabriel Heeren M.A. einen besonderen Blick auf die römischen Gräber in der Goldenen Meile werfen.<br />Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 21. November, um 19.00 Uhr im Schloss Sinzig (Barbarossastraße 35), der Eintritt ist frei.<br />Der gesellschaftliche Status der Verstorbenen und die unterschiedlichen Bestattungsbräuche lassen sich anhand der Grabbeigaben ablesen.<br />Seit über 100 Jahren sind aus Sinzig und Umgebung zahlreiche interessante Grabfunde der Römerzeit bekannt. In der Goldenen Meile stieß man bei Grabungen auf eine Vielzahl römischer Gräber.<br />Die geborgenen Funde befinden sich heute im HeimatMuseum Schloss Sinzig.<br />Gabriel Heeren, auch Mitglied im Vorstand des Vereins, beschäftigt sich mit der Römischen Besiedlung an Rhein und Ahr und hat zahlreiche Grabfunde schwerpunktmäßig erforscht.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-23bbb9e e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="23bbb9e" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-2bc34af4 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2bc34af4" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Denkmalverein-21.11.k.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Gefunden in der Goldene Meile: Sitzende Muttergöttin aus Ton (2./3. Jh. n.Chr.) im HeimatMuseum Schloss Sinzig. Foto: M. Papenberg" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA3MTksInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcL0RlbmttYWx2ZXJlaW4tMjEuMTEuay5qcGcifQ%3D%3D">
							<img fetchpriority="high" decoding="async" width="731" height="800" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Denkmalverein-21.11.k.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-10719" alt="Denkmalverein 21.11.k" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Denkmalverein-21.11.k.jpg 731w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Denkmalverein-21.11.k-274x300.jpg 274w" sizes="(max-width: 731px) 100vw, 731px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Gefunden in der Goldene Meile: Sitzende Muttergöttin aus Ton (2./3. Jh. n.Chr.) im HeimatMuseum Schloss Sinzig.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-450ad700 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="450ad700" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3f4d2b4c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3f4d2b4c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Foto: M. Papenberg</p><p>© Förderverein &#8211; November 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der &#8222;Rheinische Verein&#8220; tagte im Sinziger Schloss</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/der-rheinische-verein-tagte-im-sinziger-schloss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 08:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=10472</guid>

					<description><![CDATA[Zum passenden Ambiente wurde das HeimatMuseum Schloss Sinzig und das Schloss selbst für den Regionalverband  Bonn/Rhein-Sieg/Ahr des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, als er dort seine Jahresversammlung abhielt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10472" class="elementor elementor-10472" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-5ead92a e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="5ead92a" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3feda1a9 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3feda1a9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Der "Rheinische Verein"<br>tagte im Sinziger Schloss</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-3c9ee74d e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="3c9ee74d" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-b291efc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="b291efc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Zum passenden Ambiente wurde das HeimatMuseum Schloss Sinzig und das Schloss selbst für den Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Ahr des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, als er dort seine Jahresversammlung abhielt. Dabei nahm sich die Gruppe von 30 Teilnehmenden nicht nur Zeit für ihre Tagesordnung, sondern auch für die Arbeit des Museums und die Geschichte des Sinziger Schlosses. Der städtische Beigeordnete Hans-Werner Adams begrüßte die Gäste und Museumsleiterin Agnes Menacher führte sie, unterstützt von Gabriel Heeren und Rudolf Menacher, durch Museum und Schloss. Dabei standen im Mittelpunkt die erst in diesem Jahr eröffnete Dauerausstellung &#8222;Steinbeil &#8211; Ziegel &#8211; Bilderschüssel Archäologische Spurensuche an Rhein und Ahr&#8220; zu römischen Funden in Sinzig und die aktuelle Wechselausstellung &#8222;Nicht für die Ewigkeit &#8211; Brücken im Ahrtal&#8220;. Zum Tagesprogramm zählte auch eine Führung durch die Pfarrkirche Sankt Peter durch den Kunsthistoriker Stephan Pauly.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-38431c8f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="38431c8f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-4c2cb188 elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="4c2cb188" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:2,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-10-rheinischer-Verein-01k.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="4c2cb188" data-elementor-lightbox-title="Tagung und Besichtigung: der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zu Gast im Schloss Sinzig." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA0NzksInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcLzIwMjQtMTAtcmhlaW5pc2NoZXItVmVyZWluLTAxay5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiI0YzJjYjE4OCJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-10-rheinischer-Verein-01k.jpg" data-width="800" data-height="534" aria-label="Sinziger Schloss" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Tagung und Besichtigung: der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zu Gast im Schloss Sinzig.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-10-rheinischer-Verein-02k.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="4c2cb188" data-elementor-lightbox-title="Information aus erster Hand: Museumsleiterin Agnes Menacher erläutert das Schlossgebäude, links der städtische Beigeordnete Hans-Werner Adams, in der Mitte Dr. Alexander Kleinschrodt, Vorsitzender des Rheinischen Vereins der Region." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTA0NzgsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTFcLzIwMjQtMTAtcmhlaW5pc2NoZXItVmVyZWluLTAyay5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiI0YzJjYjE4OCJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-10-rheinischer-Verein-02k.jpg" data-width="566" data-height="800" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Information aus erster Hand: Museumsleiterin Agnes Menacher erläutert das Schlossgebäude, links der städtische Beigeordnete Hans-Werner Adams, in der Mitte Dr. Alexander Kleinschrodt, Vorsitzender des Rheinischen Vereins der Region.								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4cb883ca elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4cb883ca" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Fotos: Harald Stadler, Bornheim</p><p>© Förderverein &#8211; Oktober 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sinziger Maler in Pécs: Biblische Motive auf himmelhohem Gerüst</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/sinziger-maler-in-pecs-biblische-motive-auf-himmelhohem-geruest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 06:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Museum 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=10143</guid>

					<description><![CDATA[Wie schafft es ein Künstler, eine riesige neuromanische Kirche komplett mit Wand- und Deckengemälden auszustatten - Langhaus, Chor, Seitenschiffe und Absiden, in bis zu 22 Metern Höhe? Diese gewaltige Aufgabe bewältigte in der Zeit von 1882 bis 1888 der Sinziger Maler Carl Christian Andreae im ungarischen Pécs - heutzutage hätte das sicherlich eine hohe mediale Aufmerksamkeit erregt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10143" class="elementor elementor-10143" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-4fcc187c e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4fcc187c" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-6804d29 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6804d29" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sinziger Maler in Pécs: Biblische<br>Motive auf himmelhohem Gerüst</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2a9b0a2a e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2a9b0a2a" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-54b9663e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="54b9663e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vortrag beim Denkmalverein:<br>Rudolf Menacher würdigt großartige Arbeit von Carl Christian Andreae</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6da3d03f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6da3d03f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wie schafft es ein Künstler, eine riesige neuromanische Kirche komplett mit Wand- und Deckengemälden auszustatten &#8211; Langhaus, Chor, Seitenschiffe und Absiden, in bis zu 22 Metern Höhe? Diese gewaltige Aufgabe bewältigte in der Zeit von 1882 bis 1888 der Sinziger Maler Carl Christian Andreae im ungarischen Pécs &#8211; heutzutage hätte das sicherlich eine hohe mediale Aufmerksamkeit erregt. Für einen spannenden Vortrag gibt der erstaunliche, rund 140 Jahre zurückliegende Vorgang aber immerhin noch genügend Stoff her.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2a79e392 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2a79e392" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-77babf92 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="77babf92" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Im Rahmen der Turmgespräche im Schloss des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig präsentierte Rudolf Menacher, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Museum, die Arbeit Andreaes an Hand einer Fülle von Quellen, Querverweisen und Motivvorbildern. Ihn unterstützte seine Frau Agnes Menacher, Leiterin des Museums, indem sie Texte des Künstlers zum Geschehen vortrug. Basis dafür ist ein rund achteinhalb Jahre später vom Künstler gestaltetes Album, von dem das Museum eine Kopie besitzt. Das Original ist beim Einsturz des Kölner Archivs 2009 verloren gegangen. Andreae (1823 &#8211; 1904) war 1881 von Dresden nach Sinzig gezogen in die Villa Helenaberg, die seine Eltern bewohnt hatten. Er war der Schwager des Schlosserbauers Gustav Bunge und galt als bedeutender Vertreter der Düsseldorfer Malerschule. Das Sinziger Museum hat mehr als 600 Skizzen und Gemälde von ihm.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4c72c2eb elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4c72c2eb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Eines machte Rudolf Menacher gleich zu Beginn klar: Carl-Christian Andreae allein konnte das gar nicht schaffen, auch nicht in fünf Sommern. Er hatte einen Helferstab, versierte Maler übertrugen seine Skizzen auf die passende Größe und brachten sie an Wand und Decke oder schufen auch ganze Figuren selbst. Es entstand eine gut funktionierende, höchst produktive Werkstatt vor Ort. Der Referent verriet auch das große Geheimnis der seinerzeit so populären Historienmalerei: Je weiter weg vom Betrachter, umso ungenauer durften die Bilder ausfallen. Deshalb sind die Malereien in den nicht so weit aufragenden Querschiffen sehr präzise, die Köpfe an der 22 Meter hohen Decke dagegen &#8222;großzügig&#8220; ausgeführt. Drei Meter hohe Darstellungen in entsprechender Breite, Jesus Christus, die Apostel, Engel und Heilige sowie Szenen aus der Bibel machten die Kirche in einer unglaublichen Fülle bunt. Die Kathedrale St. Peter und Paul in Pécs war ursprünglich ein romanischer Bau, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltet wurde. Das wollte der Bischof mit der neuromanischen Ausgestaltung rückgängig machen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7f15c18c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7f15c18c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die vielen biblischen Motive an Wänden und Decken brauchten Figuren, und dafür brauchte Andreae Vorbilder. Rudolf Menacher ist zahlreichen Vorbildern auf die Spur gekommen, Darstellungen aus anderen Kirchen, auf Gemälden oder auch Modellen. In Rom, wo sich Andreae oft im Winter aufhielt, um nach Vorbildern und anderen Motiven zu suchen, war es üblich, gegen Honorar Modell zum stehen.Eine Fotografin aus Rom, die dem Künstler &#8222;Engelsköpfe&#8220; liefern sollte, setzte sich per Selfie in Szene. In Sinzig aber genierte man sich &#8230;.</p><p>Ein himmelhohes Gerüst, von Erdgeschoss bis unter die Decke, so beschreibt Andreae die Arbeitsbedingungen in der Kirche. &#8222;Da wurde es mir bänglich zumut&#8220;. Arbeiten in kreativer Ruhe gab es nicht, denn bis zu 500 Mann waren gleichzeitig am Werk, Schmied, Zimmermann und Steinmetz machten Lärm und alle sprachen, was Andreae sehr missfiel, reichlich dem Knoblauch zu. Zum Malen der &#8222;Heilandköpfe erbat sich Andreae deshalb die Erlaubnis, am &#8222;heiligen&#8220; Sonntag in der leeren Kirche zu arbeiten. Andreae war ein religiöser Mensch, dem eine angemessene Ausführung der Bilder sehr am Herzen lag.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6faeab3f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6faeab3f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch mit seinen Helfern hatte es der Maler nicht immer leicht. Der wichtigste Mitarbeiter stehe ihm beim Malen&#8220;famos zur Seite&#8220;, bringe ihn aber &#8222;persönlich fast zur Verzweiflung&#8220;. Einmal gab es auch Ärger mit dem Auftraggeber, dem Bischof von Pécs und dem Bau-Komitee. Andreae sollte, was ihm bis dato nicht bekannt war, 15 Prozent Gewinnsteuer abführen: 600 Gulden. Er protestierte vergeblich. &#8222;In Prozentrechnen war er offenbar schwach, ich habe es nachgerechnet, es waren nur 11,5 Prozent&#8220;, so Rudolf Menacher.</p><p>Die gefühlsbetonte Darstellung christlicher Frömmigkeit war typisch für ihre Zeit, unabhängig davon, wie man sie heute künstlerisch einschätzt &#8211; so Rudolf Menacher zum Schluss. Matthias Röcke, stellvertretender Vorsitzender des Denkmalvereins, dankte unter großem Beifall des sehr interessierten Publikums für die tief reichenden Einblicke in die Epoche und in eine Geschichte, die in Sinzig ihren Anfang nahm.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5678afd elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="5678afd" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:2,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;columns_laptop&quot;:2,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10_turmgespraech_andreae_01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="5678afd" data-elementor-lightbox-title="Bis ins kleine Detail erforschte Rudolf Menacher das bemerkenswerte Album von Carl Christian Andreae." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTAxNDgsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTBcLzIwMjQtMTBfdHVybWdlc3ByYWVjaF9hbmRyZWFlXzAxLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjU2NzhhZmQifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10_turmgespraech_andreae_01-1024x685.jpg" data-width="800" data-height="535" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Bis ins kleine Detail erforschte Rudolf Menacher das bemerkenswerte Album von Carl Christian Andreae.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10_turmgespraech_andreae_02.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="5678afd" data-elementor-lightbox-title="Aus dem Bestand des Museums: Taufszene am Jordan die auch in der Kirche von Pécs Verwendung fand." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTAxNDQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9kZW5rbWFsdmVyZWluLXNpbnppZy5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNFwvMTBcLzIwMjQtMTBfdHVybWdlc3ByYWVjaF9hbmRyZWFlXzAyLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjU2NzhhZmQifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10_turmgespraech_andreae_02-1024x685.jpg" data-width="800" data-height="535" aria-label="Sinziger Maler in Pécs: Biblische Motive auf himmelhohem Gerüst" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Aus dem Bestand des Museums: Taufszene am Jordan die auch in der Kirche von Pécs Verwendung fand.								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-510abada elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="510abada" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Fotos: Matthias Röcke</p><p>© HeimatMuseum Schloss Sinzig &#8211; Oktober 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Sommer in Pécs &#8211; Sinziger Maler schuf ein gewaltiges Werk</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/fuenf-sommer-in-pecs-sinziger-maler-schuf-ein-gewaltiges-werk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=9880</guid>

					<description><![CDATA[Ein spannendes Thema in engem Bezug zum 1855 erbauten Sinziger Schloss präsentiert der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum am Donnerstag, 10. Oktober um 19.00 Uhr vor Ort, nämlich im Vortragssaal des Schlosses. So kann sich das Publikum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9880" class="elementor elementor-9880" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-45b6f209 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="45b6f209" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-1ff456ef elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1ff456ef" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fünf Sommer in Pécs -<br>Sinziger Maler schuf ein gewaltiges Werk</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-14bd08df e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="14bd08df" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-7f02acec elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7f02acec" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ein spannendes Thema in engem Bezug zum 1855 erbauten Sinziger Schloss präsentiert der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum am Donnerstag, 10. Oktober um 19.00 Uhr vor Ort, nämlich im Vortragssaal des Schlosses. So kann sich das Publikum für den Vortrag &#8222;Sinzig &#8211; Rom &#8211; Pécs Die Ausmalung der Kathedrale von Pécs / Ungarn durch den Sinziger Maler Carl Andreae&#8220; unmittelbare Inspiration holen, denn Andreae hat im Hause bis zum Jahr 1865 mehrere Wandgemälde geschaffen</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-69223525 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="69223525" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-c0415d2 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="c0415d2" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-728bf071 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="728bf071" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Agnes und Rudolf Menacher geht es an diesem Abend aber um ein anderes Werk von Carl Andreae. Der Maler war schon sechzig, als er 1883 den Auftrag seines Lebens erhielt. Zwei Jahre zuvor hatte er seinen Wohnsitz von Dresden nach Sinzig in die Villa Helenaberg verlegt. Im ehemaligen Klosterhospital richtete er sich sein Atelier ein. Und nun sollte er Decke und Wände der Kathedrale von Pécs in Transdanubien (Ungarn) mit Wandgemälden ausmalen! Der Wiener Stararchitekt Friedrich Schmidt vermittelte ihm diesen Auftrag.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-7f82da72 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="7f82da72" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-5b1e0173 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="5b1e0173" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
																<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_sinzig-rom-pecs.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg4MSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMFwvMjAyNC0wOV9zaW56aWctcm9tLXBlY3MuanBnIn0%3D">
							<img decoding="async" width="509" height="720" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_sinzig-rom-pecs.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-9881" alt="Fünf Sommer in Pécs - Sinziger Maler schuf ein gewaltiges Werk" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_sinzig-rom-pecs.jpg 509w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_sinzig-rom-pecs-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 509px) 100vw, 509px" />								</a>
															</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1a3b3058 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1a3b3058" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-78649951 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="78649951" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Entsprechend der neoromanischen Architektur sollte auch die Ausmalung mittelalterlichen Vorbildern folgen. Zusammen mit drei Mitarbeitern schuf Andreae in fünf Sommern ein gewaltiges Werk. Vorbilder für seine Gemälde fand er in Braunschweig, Hildesheim und vor allem in Rom. Dreizehn Jahre später hielt der Maler seine Erinnerungen in einem bebilderten Album fest. Der Vortrag zeigt den Arbeitsprozess des Künstlers von der ersten Skizze bis zum fertigen Wandgemälde auf und erläutert die Vorbilder, von denen sich Andreae bei seiner Malerei beeinflussen ließ.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d099e68 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d099e68" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der Eintritt ist frei. Das Sinziger Schloss befindet sich in der Barbarossastraße 35.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-50a8fd2a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="50a8fd2a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>© HeimatMuseum Schloss Sinzig &#8211; September 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Mausefalle &#8211; für die Menschen aus Neroth die Rettung</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/die-mausefalle-fuer-die-menschen-aus-neroth-die-rettung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 07:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=9869</guid>

					<description><![CDATA[Zum zweiten Teil der Erkundung eines spannenden Themas der Regionalgeschichte trafen sich Mitglieder und Gäste des Vereins zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig zu einer Exkursion in die Eifel. Ziel war das Dorf Neroth]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9869" class="elementor elementor-9869" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-2df2e74 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2df2e74" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-57fe646b elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="57fe646b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Mausefalle - für die<br>Menschen aus Neroth die Rettung</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-28ae1566 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="28ae1566" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-452cd52f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="452cd52f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Zum zweiten Teil der Erkundung eines spannenden Themas der Regionalgeschichte trafen sich Mitglieder und Gäste des Vereins zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig zu einer Exkursion in die Eifel. Ziel war das Dorf Neroth im Landkreis Vulkaneifel und das dortige Mausefallenmuseum. In der Woche zuvor hatte die Ethnologin und Journalistin Hildegard Ginzler, auch Vereinsmitglied, in einem viel beachteten und gut besuchten Vortrag die Situation in Neroth im 19. Jahrhundert beschrieben.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1d620bbf e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1d620bbf" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-44dfb503 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="44dfb503" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-52dc0adf elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="52dc0adf" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Das höchst originelle Mausefallenmuseum in der ehemaligen Schule von Neroth gibt es, weil in den 1830er Jahren ein Teil der von schweren Existenznöten geplagten Einwohner zur Selbsthilfe griff und eine Fertigung von den seinerzeit hoch begehrten Mausefallen und anderen Drahtwaren aufzog, meist in Heimarbeit. Als Hausierer brachten sie ihre Ware selbst zu den Verbrauchern, dabei kamen sie bis nach Königsberg in Ostpreußen.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-4eaed3e8 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="4eaed3e8" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-4c45692d elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4c45692d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_exkursion_neroth_04.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Die Maus in der Falle lockt die Besucher an." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg3MCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMFwvMjAyNC0wOV9leGt1cnNpb25fbmVyb3RoXzA0LmpwZyJ9">
							<img decoding="async" width="800" height="623" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_exkursion_neroth_04.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-9870" alt="Die Mausefalle - für die Menschen aus Neroth die Rettung" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_exkursion_neroth_04.jpg 924w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_exkursion_neroth_04-300x234.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_exkursion_neroth_04-768x598.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Maus in der Falle lockt die Besucher an.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-16555e36 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="16555e36" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-1e6cbf97 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1e6cbf97" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wie sie das alles bewerkstelligten &#8211; es existiert im Museum ein komplette Werkstatt &#8211; und was sie herstellten, erläuterte Museumsleiterin Helga Wallenborn. Dabei führte sie auch ungewöhnliche Konstruktionen von Mausefallen vor &#8211; das Museum verfügt über Exponate aus aller Welt. Vorher hatte Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Peters die Gruppe aus Sinzig in Neroth begrüßt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-198d10d elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="198d10d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:3,&quot;columns_tablet&quot;:3,&quot;columns_mobile&quot;:3,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="198d10d" data-elementor-lightbox-title="Die Gruppe des Denkmalvereins vor dem Mausefallenmuseum in Neroth." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg3NCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOVwvMjAyNC0wOV9leGt1cnNpb25fbmVyb3RoXzAxLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjE5OGQxMGQifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_01.jpg" data-width="505" data-height="720" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Die Gruppe des Denkmalvereins vor dem Mausefallenmuseum in Neroth.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_02.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="198d10d" data-elementor-lightbox-title="Museumsleiterin Helga Wallenborn erläutert die Technik von Mausefallen" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg3NSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOVwvMjAyNC0wOV9leGt1cnNpb25fbmVyb3RoXzAyLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjE5OGQxMGQifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_02-1024x685.jpg" data-width="800" data-height="535" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Museumsleiterin Helga Wallenborn erläutert die Technik von Mausefallen								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_03.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="198d10d" data-elementor-lightbox-title="Hausierer unterwegs - so zogen die Nerother in die Welt" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg3NiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOVwvMjAyNC0wOV9leGt1cnNpb25fbmVyb3RoXzAzLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjE5OGQxMGQifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09_exkursion_neroth_03.jpg" data-width="482" data-height="720" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Hausierer unterwegs - so zogen die Nerother in die Welt								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-274d893 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="274d893" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Fotos: Matthias Röcke</p><p>© Förderverein &#8211; September 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoffnungsschimmer in einer Kultur der Armut</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/hoffnungsschimmer-in-einer-kultur-der-armut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Museum 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=9861</guid>

					<description><![CDATA[Wer vor gut 200 Jahren mitten in der Eifel lebte, hatte es schwer - so schwer, dass er vor der Frage stand, für immer in fremde Kontinente auswandern zu müssen. "Es war eine Kultur der Armut", so eröffnete Hildegard Ginzler ihren Vortrag im Sinziger Schloss im Rahmen der Turmgespräche des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum. Hintergründe des mit großem Interesse und langem Beifall aufgenommenen Vortrags ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9861" class="elementor elementor-9861" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-409de4af e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="409de4af" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-4b58724d elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4b58724d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hoffnungsschimmer in<br>einer Kultur der Armut</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-fd4cdbe e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="fd4cdbe" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-51d93b7e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="51d93b7e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hildegard Ginzler sprach beim Denkmalverein<br>über die Bedeutung der Mausefallen aus dem Eifelort Neroth</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7182dcb1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7182dcb1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wer vor gut 200 Jahren mitten in der Eifel lebte, hatte es schwer &#8211; so schwer, dass er vor der Frage stand, für immer in fremde Kontinente auswandern zu müssen. &#8222;Es war eine Kultur der Armut&#8220;, so eröffnete Hildegard Ginzler ihren Vortrag im Sinziger Schloss im Rahmen der Turmgespräche des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum. Hintergründe des mit großem Interesse und langem Beifall aufgenommenen Vortrags &#8222;Selbsthilfe statt Auswandern &#8211; Wie das Eifeldorf Neroth mit Mausefallen aus der Krise kam&#8220; sind spannende Entwicklungen in dem Ort &#8211; und die Magisterarbeit der Volkskundlerin Hildegard Ginzler, die sie 1984 verfasst hatte.</p><p>Wenn die Bauen mit ihren kleinen Betrieben gerade so über das Jahr kommen, ohne für ihre Arbeit Geld einnehmen zu können, schlagen Missernten voll durch. So geschehen in der Eifel zwischen 1818 und 1843. Noch schlimmer traf es die landlosen Einwohner im Dienst der Bauern. In dieser schier ausweglosen Situation hatte der Junglehrer Theodor Kläs die Idee, in Heimarbeit angefertigte Mausefallen und andere Haushaltsgeräte aus Draht in Eigenregie zu verkaufen. Das klappte: &#8222;In Küche und Stube schaffte man am Draht&#8220;. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eroberten sich die Hausierer aus Neroth Märkte in der Ferne. Wohlhabende Bauern, bürgerliche Haushalte und Betriebe in den Städten &#8211; welche Bäckerei kämpfte nicht gegen Mäuse? &#8211; hatten Bedarf und kauften. Hildegard Ginzler hatte seinerzeit für ihre Magisterarbeit viele Zeitzeugen in Neroth ausführlich befragt, sie berichteten aus eigener Erfahrung und von Erzählungen der Vorfahren.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-6cbc11a5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6cbc11a5" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-3587131c e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="3587131c" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-3137b7fc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3137b7fc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ginzler schilderte eindrücklich die Folgen dieser sozialen Veränderung im Dorf. Die Händler verdienten Geld, brachten der Familie Geschenke mit und erzählten im Wirtshaus von ihren Erlebnissen, nicht ohne Übertreibungen. Das gefiel den Bauen gar nicht. Sie als Landbesitzer sahen auf die Landlosen (&#8222;Wer nichts hat, der ist auch nichts&#8230;&#8220;) herab und missgönnten ihnen den Erfolg. Und deshalb stiegen sie auch nicht in das Geschäftsmodell ein. Auch für die Händler war nicht alles schön. Sie erlebten in der Fremde manchmal Einsamkeit oder gerieten in Gefahr. Einer wurde sogar ermordet. Ganz erstaunlich: Auch Frauen gingen auf Verkaufstour, wie die Männer immer zu zweit. Ein großer Schritt zur Emanzipation im 19. Jahrhundert!</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2cd02965 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="2cd02965" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-2b434820 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2b434820" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_vortrag_mausefallen.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Hildegard Ginzler hatte auch &quot;greifbare&quot; Belege aus ihrer Arbeit mitgebracht." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTg2MiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMFwvMjAyNC0wOV92b3J0cmFnX21hdXNlZmFsbGVuLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="657" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_vortrag_mausefallen.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-9862" alt="Hoffnungsschimmer in einer Kultur der Armut" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_vortrag_mausefallen.jpg 877w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_vortrag_mausefallen-300x246.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-09_vortrag_mausefallen-768x631.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Hildegard Ginzler hatte auch "greifbare" Belege aus ihrer Arbeit mitgebracht. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-602d40d4 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="602d40d4" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-456c5ccb elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="456c5ccb" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Immer mehr Menschen sahen ihre Chancen im Drahtwarenhandel. Im nahen Neunkirchen entstand eine Drahtgenossenschaft, in Gerolstein ein Drahtwarenwerk. Ab 1871 reisten die Händler per Eisenbahn in die Absatzgebiete, der Markt wuchs. Das aber führte bald zum Abschwung, das Angebot übertraf die Nachfrage, die Preise gerieten Ende des 19. Jahrhunderts ins Rutschen. Immer schneller kamen Veränderungen über die Menschen in der Eifel. Der Geldverkehr war nirgends mehr aufzuhalten, der stationäre Einzelhandel machte sich breit und nach 1945 startete der Versandhandel, das Geschäftsfeld der Hausierer und Händler schwand mehr und mehr. In Neroth erinnert heute das Mausefallenmuseum an die dramatische Geschichte aus dem Dorf.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-167ac67a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="167ac67a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Agnes Menacher, stellvertretende Vorsitzende des Denkmalvereins, würdigte zur Begrüßung die wissenschaftliche und journalistische Arbeit von Hildegard Ginzler, nachzuverfolgen auch in zahlreichen Publikationen für das HeimatMuseum Schloss Sinzig. und sie hatte dem Publikum nicht zu viel versprochen, das zeigte das große Interesse im gut besetzten Vortragssaal.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-cc317f0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cc317f0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Fotos: Matthias Röcke</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig &#8211; September 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erforschung der Bäderkultur: Auch dem Unsichtbaren auf der Spur</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/erforschung-der-baederkultur-auch-dem-unsichtbaren-auf-der-spur/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/erforschung-der-baederkultur-auch-dem-unsichtbaren-auf-der-spur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 18:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=6233</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Was gibt es zu sehen - und was nicht? Diese gar nicht so einfache Frage stand über dem Auftakt eines Projekts zur Erforschung der Geschichte der Bäderkultur in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig. Es startete mit einem Rundgang durch Bad Neuenahr und das Kurviertel im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6233" class="elementor elementor-6233" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-454ae23c e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="454ae23c" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-5368b1bd elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5368b1bd" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Erforschung der Bäderkultur:<br>Auch dem Unsichtbaren auf der Spur</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-408a822f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="408a822f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-1949b17f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1949b17f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Denkmalverein Sinzig unterstützt Modellkommunen bei Digitalisierungsprojekt </h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-8cb1ed4 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8cb1ed4" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig/Bad Neuenahr-Ahrweiler.</strong> Was gibt es zu sehen &#8211; und was nicht? Diese gar nicht so einfache Frage stand über dem Auftakt eines Projekts zur Erforschung der Geschichte der Bäderkultur in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig. Es startete mit einem Rundgang durch Bad Neuenahr und das Kurviertel im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf.</p><p>Beide Städte sind Modellkommunen unter dem Dach des rheinland-pfälzischen Projekts KuLaDig-RLP. Die Abkürzung steht für &#8222;Kulturlandschaft digital&#8220; und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Vielfalt vor Ort digital zu erfassen und sichtbar zu machen. Wissenschaftliche und praktische Unterstützung leistet das Institut für Kulturwissenschaft der Universität Koblenz, vor Ort ist mit von der Partie der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig. So war auch die Gruppe zusammengesetzt, die die Beigeordneten der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Peter Diewald, und der Stadt Sinzig, Hans-Werner Adams, im Bad Neuenahrer Rathaussaal begrüßten.</p><p>Was es heute noch zu sehen gibt von der Geschichte des Kurbads Bad Neuenahr, stellte sich beim Rundgang unter Führung von Heike Wernz-Kaiser von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler schnell dar. Hubert Rieck, Kenner der Geschichte Bad Neuenahrs, erzählte von der Pracht der Neuenahrer Grandhotels zum Ende des 19. Jahrhunderts sowohl am Beispiel noch vorhandener als auch verschwundener Hausfassaden. Was Straßennamen bedeuten, warum das Neuenahrer Postgebäude von 1895 so stattlich ausgefallen ist und wie Kurviertel, einfache Wohnlagen und der Hotelbereich früher voneinander abgetrennt waren, gehört zu dem, was heute nicht mehr unbedingt zu sehen ist.</p><p>Das Unsichtbare sichtbar zu machen, so hatte zu Beginn Professor Dr. Michael Klemm das Ziel umschrieben. Auch darum wird es gehen, wenn Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende Informationen digital aufbereiten und Interviews mit Zeitzeugen führen. So unterstützen sie die Gruppe aus dem Sinziger Denkmalverein um Elmar Knieps und Anton Simons. Sie stellt Daten und Fakten sowie vertiefende Informationen zur Verfügung. Eingestellt wird alles später in das vom Landschaftsverband Rheinland betriebene Web-Portal KuLaDig (www.kuladig.de), wo sich jetzt schon eine Fülle von Bau-, Kultur- und Naturdenkmälern in ausführlichen Beschreibungen findet.</p><p>Für Teil zwei der Auftaktveranstaltung ging es in das verlassene einstige Kurviertel von Bad Bodendorf, wo Josef Erhardt vom Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf die Gruppe empfing. Hier gibt es nur noch Spuren eines Kurbetriebs. Dr. Jürgen Haffke, schon sehr lange zu diesem Thema befasst: &#8222;Es gibt hier eine Baugeschichte, die ist schnell erzählt, und es gibt eine Nicht-Baugeschichte&#8220;. 1903 als eine Art Imitation von Bad Neuenahr errichtet und nach Verleihung des Bad-Status 1972 durch monumentale Baupläne gefährdet, endete alles im Stillstand. Zu sehen sind noch Eingangsbereich, Lesesaal und Kurmittelhaus &#8211; alles andere in der Bodendorfer Kurgeschichte wartet darauf, wieder sichtbar zu werden.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-be45ba7 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="be45ba7" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-1bb9ca4 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="1bb9ca4" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-2e2bf60 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2e2bf60" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen01.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6238" alt="2024 05 modellkommunen01" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen01.jpg 960w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen01-300x225.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen01-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Was sehen wir, was sehen wir nicht mehr? Zwei Kommunen, die Uni Koblenz und der Denkmalverein Sinzig auf zur Besichtigung in Bad Neuenahr.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2e00191 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="2e00191" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-767e2e7 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="767e2e7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen02.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6239" alt="Erforschung der Bäderkultur: Auch dem Unsichtbaren auf der Spur" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen02.jpg 960w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen02-300x225.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-05_modellkommunen02-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Nur noch Spuren des früheren Kurbetriebs sind im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf erkennbar. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-54a86668 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="54a86668" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-776fc836 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="776fc836" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Text:</strong> Matthias Röcke</p><p><strong>Fotos:</strong> Denkmalverein/Matthias Röcke</p><p>© Förderverein &#8211; Mai 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/erforschung-der-baederkultur-auch-dem-unsichtbaren-auf-der-spur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Herren von Kempenich und ihre Burgen &#8211; Fakten und Spurensuche</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/die-herren-von-kempenich-und-ihre-burgen-fakten-und-spurensuche/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/die-herren-von-kempenich-und-ihre-burgen-fakten-und-spurensuche/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 18:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Museum 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=6223</guid>

					<description><![CDATA[Was wissen wir genau, was können wir vermuten und was ist falsch? Oliver Schüller von der Interessengemeinschaft Archäologie und Geschichte im Kreis Ahrweiler und Vorsitzender der Heimatfreunde Kempenich nahm sein Publikum mit auf diese spannende Reise. Auf Einladung des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6223" class="elementor elementor-6223" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-4679b4f0 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4679b4f0" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-76a4ea07 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="76a4ea07" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Herren von Kempenich und ihre Burgen - Fakten und Spurensuche

 </h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-71c1e2eb e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="71c1e2eb" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-601fa84a elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="601fa84a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Oliver Schüller referierte beim Denkmalverein Sinzig zu einer<br>interessanten Recherche der Regionalgeschichte  </h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-560ee8a0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="560ee8a0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Was wissen wir genau, was können wir vermuten und was ist falsch? Oliver Schüller von der Interessengemeinschaft Archäologie und Geschichte im Kreis Ahrweiler und Vorsitzender der Heimatfreunde Kempenich nahm sein Publikum mit auf diese spannende Reise. Auf Einladung des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum hielt er im Schloss Sinzig einen Vortrag über die Herren von Kempenich und ihre Burgen.</p><p>Die Herren von Kempenich lebten vor Ort zunächst in der hier als alte Burg bezeichneten Anlage im Kreuzwäldchens am Weg nach Weibern und ab ca. 1250 oberhalb auf dem Gipfel des heutigen Burgbergs. Im 15. Jahrhundert starb der Stamm männlicherseits aus. Mehr als vor Ort machten die Herren von Kempenich von sich reden nach Einheiratung in andere Adelsfamilien, so z. B. In die Grafenfamilie zu Büdingen in Hessen.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-113d6d01 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="113d6d01" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-60300258 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="60300258" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-3cc4ff80 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3cc4ff80" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Spurensuche von Oliver Schüller hatte seinerzeit schon recht holprig begonnen. Denn die Urkunde von 1093, die einen von Kempenich erstmals ausweist, ist leider eine Fälschung. Es handelt sich um eine Abschrift des Originals, was meist dazu genutzt wurde, etwas zu eigenen Gunsten zu verändern. Trotzdem kann die Erwähnung des Richwin von Kempenich als Zeuge korrekt sein. Statt sicherem Wissen also eher eine starke Vermutung. Diese Unterscheidung zog sich durch den Vortrag, wobei der Referent bei seinen Recherchen genau unterscheidet zwischen belastbaren Fakten und allem anderen. Spätere Urkunden und Belege zur Verzweigung der Familie sind tatsächlich weitaus verlässlicher, so dass sich eine genaue Genealogie der Familie darstellen lässt.</p><p> </p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2216bb93 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="2216bb93" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-fb8f7a8 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="fb8f7a8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="2024-04_turmgespraech_kempenich_01" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NjIyOCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wN1wvMjAyNC0wNF90dXJtZ2VzcHJhZWNoX2tlbXBlbmljaF8wMS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="787" height="720" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_01.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6228" alt="Die Herren von Kempenich und ihre Burgen - Fakten und Spurensuche" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_01.jpg 787w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_01-300x274.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_01-768x703.jpg 768w" sizes="(max-width: 787px) 100vw, 787px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Oliver Schüller forscht zu den Kempenicher Burgen. Foto: Denkmalverein Sinzig/ Matthias Röcke</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1445fbcd e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1445fbcd" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-1b152c00 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1b152c00" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der zweite Schwerpunkt in dem detailreichen Vortrag war den Kempenicher Burgen gewidmet. Dass es zwei gab, ist wohl vielen unbekannt, so versteckt sind die baulichen Reste. Heutiger Standort ist ein rund 80 Meter aufragender l Bergsporn am Ortsrand in Richtung Weibern. Die erste Burg lag weiter unten im Tal, wo seit 1873 die Kalvarienberganlage mit Kapelle entstand. Diese ist auch der Grund, warum so wenige Reste der ersten Burg erhalten sind, denn beim Bau wurde fast alles abgetragen, ins Museum verbracht oder verbaut. Erhalten ist der Brunnen und ein Kapitell und ein Basisstein, letztere als Bestandteil der Kapelle. Wie die alte Burg ausgesehen hat, bleibt im Dunkeln. Zukunftsträchtig war der Standort wohl ohnehin nicht, denn schon für die Mitte des 13. Jahrhunderts ist der Bau der neuen Burg auf dem Gipfel nachweisbar. Er fiel in eine Zeit, in der zahlreiche Gipfelburgen in der Eifel entstanden sind.</p><p>Von dieser Burg konnte Oliver Schüller im voll besetzten Vortragsraum weit mehr zeigen. Zwei Gräben, mühsam in den Schieferfels geschlagen – das Material fand dann beim Bau Verwendung -, und ein lang gezogener Zwinger – eine Freifläche zwischen Mauern, in der Angreifer schutzlos waren – lassen sich in den Wintermonaten ergehen. Im Sommer versperrt das Grün die Sicht. Der frühere Zugang auf das Plateau lässt sich rekonstruieren, ebenso der Standort von Stallungen und Wirtschaftsgebäuden. Vom Palas, dem Wohnhaus der Edelherren, sind Reste in spätere Um- und Anbauten integriert worden und erkennbar geblieben. Das ganze Areal ist heute in Privatbesitz und wird bewohnt.</p><p>Aber wie hat die Burg nun ausgesehen? Oliver Schüller präsentierte eine schöne Zeichnung aus dem Jahr 1711. Schon das zum Jahr nicht passende Wappen macht misstrauisch, und dass die Burg damals sieben spitze Türme gehabt haben soll, ist nicht schlüssig. Zumal ein Bericht aus dem Jahr 1703 vom Einsturz eines Turmes erzählt. Also manches wohl gestalterische Fantasie. Verlässlicher ist eine Plandarstellung von 1778. Da wurde bereits am Abbruch gearbeitet. Das Erzbistum Trier,veranlasste das, nachdem man den Grafen von und zu Eltz-Kempenich, den heutigen Alleinbesitzern der Burg Eltz, nach mehr als 200 Jahren Dauer die Pfandschaft aufgekündigt hatte. Die Steine wurden für Bauvorhaben gebraucht. Es blieb der Palas, hier entstand eine Försterei, die bis 1931 existierte, ehe private Nutzer einzogen. Nach 1994 hat sich nochmals viel getan auf dem Burgberg.</p><p>Zum Schluss widmete sich Oliver Schüller dem konkret Sichtbaren. Ein authentisches Foto der heutigen Anlage entstand vor Jahren nach starken Rodungen am Hang, inzwischen ist einiges wieder zugewachsen. Aber die beiden imposanten Gräben, die Zwingerfläche und das heutige Gebäude im Palas lässt sich von einem Rundweg am Hang erkennen. Das ist Fakt, aber Oliver Schüler wird weiter an dem Unbekannten der Kempenicher Burgen forschen – es steht noch einiges an.</p><p>Hardy Rehmann, Vorsitzender des Denkmalvereins, dankte dem Referenten für kenntnisreichen Vortrag und die Einblicke in ein spannendes Thema der Regionalgeschichte und seiner Erforschung. Anschließend war bei einem Glas Wein Gelegenheit zum Informationsaustausch.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7b4e1a6 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="7b4e1a6" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="591" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_02.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6229" alt="2024 04 turmgespraech kempenich 02" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_02.jpg 974w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_02-300x222.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_turmgespraech_kempenich_02-768x568.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Heute nicht mehr möglich: Freier Blick auf Burg Kempenich. Foto: IG Archäologie und Geschichte/Schüller</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4d3cdb4 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4d3cdb4" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>© Förderverein &#8211; April 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/die-herren-von-kempenich-und-ihre-burgen-fakten-und-spurensuche/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ahrweiler: Interessante Geschichte einer kleinen Straße</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/ahrweiler-interessante-geschichte-einer-kleinen-strasse/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/ahrweiler-interessante-geschichte-einer-kleinen-strasse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 18:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein 2024]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=6215</guid>

					<description><![CDATA[Die Elligstraße in Ahrweiler war bereits in römischer Zeit Teil der „Alten Linie“, einer Verbindungsstraße, die von Ramersbach mit einer Ahr-Querung in Höhe des heutigen Freibades nach Lantershofen und Ringen führte. Im Mittelalter stand an der heutigen Elligstraße ein Galgen, woran noch heute die Flurnamen „Am Gericht“ und „Beinacker“ erinnern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6215" class="elementor elementor-6215" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-153acb1b e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="153acb1b" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-263bcb49 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="263bcb49" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ahrweiler: Interessante Geschichte<br>einer kleinen Straße</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-222c978f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="222c978f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-7d1ada0b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7d1ada0b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Karl Heinen führte den Sinziger Denkmalvereins und die Bürgerinitiative<br>"lebenswerte Stadt"  durch die Elligstraße</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-277d3734 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="277d3734" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Elligstraße in Ahrweiler war bereits in römischer Zeit Teil der „Alten Linie“, einer Verbindungsstraße, die von Ramersbach mit einer Ahr-Querung in Höhe des heutigen Freibades nach Lantershofen und Ringen führte. Im Mittelalter stand an der heutigen Elligstraße ein Galgen, woran noch heute die Flurnamen „Am Gericht“ und „Beinacker“ erinnern.</p><p>Etwa 40 Interessierte waren jetzt einer Einladung des Vereins zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig und der Bürgerinitiative</p><p>&#8222;lebenswerte Stadt&#8220; zu einer Exkursion mit dem Motto Sehschule „Ellig“ gefolgt. Karl Heinen, Vorstandsmitglied des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“, übernahm die Leitung.</p><p>Hinweise auf die „Heiligenhäuschens Wies“ hat Heinen, der den etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenso kenntnisreich wie humorvoll von Gegenwart und Geschichte der kleinen Straße erzählte, im Stadtarchiv bereits aus der Zeit vor 1600 gefunden. Dies deute auf eine schon damals bestehende Kapelle am Standort der heutigen Ellig-Kapelle hin.</p><p>Vor 1900, das gehe aus einer Übersichtskarte der Gemeinde Ahrweiler hervor, sei Ahrweiler nordöstlich – mit Ausnahme einiger Häuser an der Wilhelmstraße – bis zu dem im Jahr 1880 erbauten Bahnhof allerdings noch nicht bebaut gewesen. Vielmehr hätten sich zwischen Aden- und Elligsbach und weiter bis zum Bahnhof Kornfelder, Wiesen, Weinberge und Gärten erstreckt.</p><p>Die Bebauung des Elligsweges habe erst in den Jahren 1902/1903 begonnen. Eine Abwasser-Kanalisation gab es in den ersten Jahrzehnten nicht. „Der Elligsbach floss offen in etwa 1,5 Metern Abstand von den Häusern auf der linken Seite bis zur Wilhelmstraße, wo er unterirdisch unter der Straße an der linken Seite Richtung Niedertor geführt wurde“, führte Heinen aus. Von dort sei er, ebenfalls unterirdisch, in den Mühlteich geleitet worden.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-499164ee e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="499164ee" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-447cc8d8 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="447cc8d8" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-28a736f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="28a736f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Kapelle am unteren Ende des Elligsweges sei etwa 1850 gebaut worden. Ältere können sich noch daran erinnern, dass sie von zwei mächtigen Kastanienbäumen eingerahmt wurde, zwischen denen eine Bank stand. Die habe so manchen Wanderer, der von Ringen oder Lantershofen „über den Berg“ kam, zum Ausruhen eingeladen, wusste der Exkursionsleiter. Nach 1970 seien die Kastanienbäume gefällt worden, weil sie als Gefahr für den Verkehr angesehen wurden. Die Kapelle mit der Gottesmutter sei „häufig Station von Pilgern gewesen, die aus den Dörfern der Grafschaft kamen, um gutes Wetter für die Ernte zu erbitten.“ Ältere Exkursionsteilnehmer konnten sich noch daran erinnern, dass die Ellig ein Spielparadies für die Kinder aus dem Elligsweg selbst, aber auch aus der Wilhelmstraße war.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-7d85f054 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="7d85f054" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-6b0f1cc7 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="6b0f1cc7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NjIxOSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wN1wvMjAyNC0wNF9leGt1cnNpb25fYWhyd2VpbGVyX2VsbGlnLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="401" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig-1024x513.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6219" alt="2024 04 exkursion ahrweiler ellig" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig-1024x513.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig-300x150.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig-768x385.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-04_exkursion_ahrweiler_ellig.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Gruppe des Sinziger Denkmalvereins und der Bürgerinitiative "lebenswerte Stadt" in der Elligstraße.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-3fd65b89 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="3fd65b89" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3c892e08 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3c892e08" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der Ausbau der Elligstraße mit Kanal und Verlegung des Elligbaches in die Straßenmitte erfolgte zu Beginn der 1970er Jahre, führte Heinen aus. Dabei seien auch Straßendecke und Bürgersteige erneuert und befestigt worden.</p><p>Das von der Familie Pulvermacher im Jahr 1905 gebaute und bis in die 1980er Jahre bewohnte Haus Elligstraße Nr. 6, ein repräsentatives Eckhaus, habe sich noch bis etwa in die 1990er Jahre in sichtbarem roten Lavastein gezeigt, was ihm auch den Namen „Krotzenhaus“ verschaffte, erläuterte Karl Heinen, der mit Informationen auch zu etlichen weiteren Anlieger-Häusern aufwarten konnte, der aber immer wieder auch kritische Töne anklingen ließ. „Die Modernisierung der 1990er Jahre lassen das Haus aber etwas langweiliger erscheinen als es früher war.“</p><p>Das Haus an der Elligstraße Nr. 8 sei im Jahr 1903 von dem Küfer Johann Euskirchen erbaut worden. Später habe die Tochter des Erbauers, Katharina Euskirchen, dort eine Kolonialwarenhandlung betrieben. An der zur Wilhelmstraße hin gelegenen Außenwand ist noch heute gut die Aufschrift zu erkennen, die auf dieses Geschäft verwies. Das 1914 unweit erbaute Haus Elligstraße Nr. 14 sei, ebenso wie mehrere Nachbarhäuser, dem sogenannten Heimatstil zuzuordnen, sagte Heinen. Dieses Haus sei, im Gegensatz zu den nach rechts folgenden, „wesentlich schlichter gehalten, aber deswegen nicht weniger schön, besticht es doch durch ein paar Details, die rein dekorativen Charakter haben.“ Anstelle des Gurtgesimses habe es drei ovale eiserne Zierelemente, und der Hauseingang werde von einer zarten Girlande überfangen, die in der Mitte in einem ovalen Feld das Baujahr zeigt. Die Fenster seien „schlicht gerahmt und haben die originalen Sprossungen, und das oberste Geschoss sei als Mansarddach konstruiert und mit einer Zweiergruppe von Sprossenfenstern versehen. Interessant sei, so Karl Heinen weiter, „die Haustüre mit einem sehr hohen Oberlicht, das zwar neu und in Kunststoff hergestellt wurde, aber genau in der alten Form gehalten ist.“</p><p>Mit seinen Ausführungen animierte Heinen seine Zuhörer, selbst genau hinzuschauen und auch auf Details der Architektur und Gebäudegestaltung zu achten. Von den Teilnehmern wurde er mit viel Beifall, von den Veranstaltern mit Dankesworten und einem Weinpräsent bedacht.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-00e72ab elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="00e72ab" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Anton Simons/Elmar Knieps, Foto Anton Simons</p><p>© Förderverein &#8211; Aprilv 2024</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/ahrweiler-interessante-geschichte-einer-kleinen-strasse/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
