<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Museum 2016 &#8211; Denkmalverein-Sinzig.de</title>
	<atom:link href="https://denkmalverein-sinzig.de/category/museum-2016/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://denkmalverein-sinzig.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Oct 2024 11:01:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/08/Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Museum 2016 &#8211; Denkmalverein-Sinzig.de</title>
	<link>https://denkmalverein-sinzig.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>2016 &#8211; Kochen und Essen als Kunstgenuss</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/kochen-und-essen-als-kunstgenuss/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/kochen-und-essen-als-kunstgenuss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7501</guid>

					<description><![CDATA[Eine ganz neue Facette unter den vielen Ausstellungen, die das Sinziger Heimatmuseum in seiner 60jährigen Geschichte schon durchgeführt hat, ist jetzt im Schloss zu sehen: Das Thema von KulinAhRT ist eine Wertschätzung von Lebensmittel, vom Kochen und vom Essen, kurz:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7501" class="elementor elementor-7501" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-6cf4000b e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6cf4000b" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3b682862 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3b682862" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kochen und Essen als Kunstgenuss

</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-6638f0e e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6638f0e" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-54531c16 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="54531c16" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Eine ganz neue Facette unter den vielen Ausstellungen, die das Sinziger Heimatmuseum in seiner 60jährigen Geschichte schon durchgeführt hat, ist jetzt im Schloss zu sehen: Das Thema von KulinAhRT ist eine Wertschätzung von Lebensmittel, vom Kochen und vom Essen, kurz: von Genießen. Agnes Menacher, auch schon mehr als 30 Jahre Museumsleiterin in Sinzig, begrüßte an diesem Sonntag ein auf dieses Thema eingestimmtes Publikum. Es geht um Acrylgemälde und kolorierte Zeichnungen der Mendiger Künstlerin Andy Mo (Andrea Montermann). Sie hat sich sehr stark inspirieren lassen vom Sinziger Spitzenkoch Jean Marie Dumaine, der selbstverständlich die Vernissage mit seiner Kochkunst bereicherte.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2eee2fe5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2eee2fe5" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-31725f1b e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="31725f1b" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-3db69d26 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3db69d26" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Für das HeimatMuseum Schloss Sinzig ist diese Ausstellung eine willkommene Möglichkeit, neue Besucher in das Museum zu locken. Es hat sich unter Menachers Leitung – sie hatte hier vor über 31 Jahren die Verantwortung übernommen &#8211; mit vielfältigen Aktivitäten zur Geschichte und zur Kunstszene der Region einen hervorragenden Namen geschaffen. Ein herzliches Grußwort an das Publikum ( „liebe Genießer…“) richtete die Beigeordnete der Stadt Sinzig, Charlotte Hager.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-70665cf5 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="70665cf5" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-561dfc72 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="561dfc72" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
																<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="2016-12_kulinahrt01" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUwNiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMlwvMjAxNi0xMl9rdWxpbmFocnQwMS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="449" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01-1024x575.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7506" alt="2016 12 kulinahrt01" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01-1024x575.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01-300x169.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01-768x431.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
															</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2c133864 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2c133864" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-fbe4484 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fbe4484" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In ihren expressiven Malereien und Paperworks zelebriert Andy Mo in unnachahmlicher Weise die intensiven Momente des glücklichen Genießens, der kulinarischen Leidenschaften und der respektvollen Gewinnung von Lebensmitteln. Dabei geht es ihr nicht zuletzt auch um die soziale und kommunikative Bedeutung des Essens als verbindendes und philosophisches Element. Dem Betrachter ihrer Malereien eröffnen sich somit Augenblicke voller Sinnlichkeit!</p><p>Während ihre seit mehr als zehn Jahren bestehende Serie &#8222;KulinART&#8220; vorwiegend aus kleinformatigen Collagen und Paperworks besteht, handelt es sich bei der neuen Serie von AndyMo: &#8222;KulinAhRT&#8220; um eine Hommage an die von Jean Marie Dumaine geschaffene und geradezu gelebte Wildkräuterküche sowie an die regionalen Lebensmittel rund um die Ahr.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1d08fbba elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d08fbba" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In der Entstehungszeit ihrer neuen Serie begleitete sie den leidenschaftlichen Koch auf seinen Wildkräuterwanderungen durch die Region, wie zum Beispiel auf den Spuren des &#8222;Ahr-Rhabarbers&#8220;. Außerdem war sie beim Prozess der Realisierung kulinarischer Kreationen in der französisch traditionellen und besonders innovativen Küche häufig zugegen.</p><p>Ihr geistiger Austausch mit Monsieur Dumaine über die Kreativität und die Philosophie des Kochens veranlasste AndyMo z.B. zur Schaffung ihres in der Ausstellung zu sehenden Werkes &#8222;Geschmacksfarben&#8220; als Komposition und Interpretation der Geschmacksnuancen: sauer, salzig, süß, bitter und scharf.</p><p>Darauf ging auch Dr. Dr. Grischka Petri vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn in seiner Laudatio ein. Die Künstlerin führe den Betrachter in eine Philosophie des Geschmacks ein und biete ein ästhetisches Erleben von Malen und Kochen- eine Einladung zu einer Entdeckungsreise mit allen Sinnen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7881a46d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7881a46d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ein weiterer Bestandteil des künstlerischen Konzepts von &#8222;KulinAhRT&#8220; = Kulinarik, Art/Kunst und Ahr basiert auf dem &#8222;authentischen Geschmack der Region&#8220; und wird in den Kunstwerken &#8211; ebenso wie im Begleitprogramm- durch das Thema der regionalen Kräuter und Weine ergänzt.</p><p>Die Ausstellung im HeimatMuseum Schloss Sinzig, Barbarossa Straße 35, 53489 Sinzig kann bis zum 22.01.2017 jeden Donnerstag von 10.00 &#8211; 12.00 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 14.00 &#8211; 17.00 Uhr in Augenschein genommen werden.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5a4a7801 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5a4a7801" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Darüber hinaus wird allen Interessenten die Gelegenheit geboten, sich zu zwei weiteren informativen und unterhaltsamen Events anzumelden. So findet am 10.12.2016 um 17.45 Uhr eine Sonderführung im Schloss Sinzig mit dem Weingut Kreuzberg unter dem Titel &#8222;Fackelstimmung &#8211; Geschichts- und Kunstführung im Schloss&#8220; mit anschließendem Gänse-Menü im Restaurant Vieux Sinzig statt. Außerdem wird eine weitere Sonderführung durch die Ausstellung im Schloss Sinzig mit einem Imbiss und Getränken initiiert. Anmeldungen und Informationen zu beiden Veranstaltungen: Tel.: 02642-42757, info@vieux-sinzig.com .</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7fba3f8 elementor-widget elementor-widget-n-accordion" data-id="7fba3f8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;default_state&quot;:&quot;all_collapsed&quot;,&quot;max_items_expended&quot;:&quot;one&quot;,&quot;n_accordion_animation_duration&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;ms&quot;,&quot;size&quot;:400,&quot;sizes&quot;:[]}}" data-widget_type="nested-accordion.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="e-n-accordion" aria-label="Accordion. Open links with Enter or Space, close with Escape, and navigate with Arrow Keys">
						<details id="e-n-accordion-item-1330" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="1" tabindex="0" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-1330" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Laudatio zur Eröffnung </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><i aria-hidden="true" class="fas fa-minus"></i></span>
			<span class='e-closed'><i aria-hidden="true" class="fas fa-plus"></i></span>
		</span>

						</summary>
				<div role="region" aria-labelledby="e-n-accordion-item-1330" class="elementor-element elementor-element-aade891 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="aade891" data-element_type="container" data-e-type="container">
		<div role="region" aria-labelledby="e-n-accordion-item-1330" class="elementor-element elementor-element-7089726 e-flex e-con-boxed e-con e-child" data-id="7089726" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-a3d4249 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="a3d4249" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Laudatio zur Eröffnung der Ausstellung KulinAhRT</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-490e0f9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="490e0f9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>im Heimatmuseum Sinzig, 4. Dezember 2016</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c624229 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c624229" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Kunst sagt uns, wer wir sind und was wir wollen. Und es ist heute sehr passend, dass wir dies mit so unterschiedlichen Sinneseindrücken verstehen können: Musik, Geschmack und Malerei; alles ist heute zusammen hier. Und so ist es mir eine große Freude, Ihnen das Werk und die Ausstellung KulinAhRT von AndyMo vorzustellen. Wenn Sie gleich hier durch die Ausstellungsräume gehen und sich umschauen, werden Sie vielleicht erstmal denken, »Ah, leckeres Essen!« Sie erkennen Fische und Langusten, frischen Spargel, eine unglaublich appetitliche Schokoladenschnitte mit Himbeeren und vieles andere. Und dann lassen Sie den Blick weiter schweifen von den Wänden in die Vitrinen, in denen uns die Ausstellung weitere Hinweise gibt. Dort sind Kochutensilien zu sehen, Töpfe, Siebe und Löffel, und Fotografien von Töpfen, Sieben und Löffeln, und von Obst und Gemüse, von dem, was so funktional als Nahrungsmittel bezeichnet wird. Und hier verdoppelt sich bereits die Wirklichkeit und reichert sich um die Dimension der Erfahrung der Besucher an.</p><p>Als ich klein war und meine Mutter etwas gekocht oder gebacken hatte, was ich schön fand, wollte ich manchmal die Torte nicht zerstören. Aber ich wollte sie doch auch essen, denn sie war ja nicht nur zum Anschauen. Ein echter Konflikt der Sinne. Die Engländer haben dafür das Sprichwort erfunden, »You Can’t have the cake and eat it«, man kann den Kuchen nicht essen und behalten. Und so fotografierte ich die Torte und aß sie anschließend auf. Heutzutage haben viele Menschen auf ihren Smartphone Foto-Apps für Food-Fotografie und laden die Bilder von ihrem Essen bei Instagram oder Facebook hoch. Die Plattformen nennen das dann »teilen«, aber in Wirklichkeit teilt man nicht das Essen, sondern man teilt es nur mit, als Bild. Eine Erinnerung ist es aber nur für denjenigen, der das Essen selbst genossen hat. Seit einen Jahr mache ich selbst manchmal Fotos mit einer App, auch wenn ich sie nicht ins Internet hoch lade, und meine vierjährige Tochter schaut sich die Bilder an und erzählt mir, wann das war, was es gab, wer zu Besuch war – und wie es geschmeckt hat. Die ganze kleine Erfahrung sprudelt aus ihr heraus.</p><p>Erwachsene verlernen vieles von dem, was Kinder tun und können, aber Künstlerinnen und Künstler behalten dieses Wissen. Marcel Proust hat sieben lange Bände über die Suche nach dieser verlorenen Zeit geschrieben, die durch den Duft und den Geschmack einer Madeleine hervorgerufen wurde. Und AndyMo widmet sich seit Jahren der künstlerischen Herausforderung, Geschmackserlebnisse, Situationen, Gefühle und die flüchtigen Intensitäten des Essens und Trinkens ins Bild zu setzen. Und wer wäre hier ein besserer Agent Provocateur als Jean-Marie Dumaine?</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4a6813a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4a6813a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Beide arbeiten schon lange an ihren Visionen von gutem Geschmack, und es ist diese gemeinsame Vision, derer sich AndyMo in ihrer Kunst angenommen hat. AndyMo hat ihre Geschmackserlebnisse im wahrsten Sinne des Wortes erfahren &#8211; in vielen Teilen Europas, unter anderem auf Reisen nach Irland, Italien und Frankreich. Sie verbindet die Ideen von Freiheit und gutem Essen in einem Werk, dessen Farben intensiv und verheißungsvoll sind. In der Papierarbeit »Doux moment au Biarritz«, »Süßer Moment in Biarritz«, spielt der Motorroller eine prominente Rolle. Es ist – und das darf in Zeiten des Brexit auch einmal betont werden – diese Freiheit, die auch Jean-Marie und Colette Dumaine es erlaubt hat, Sinzig und das Ahrtal zu ihrer zweiten Heimat zu machen. Es ist eine Freiheit der Begegnung, an der wir nun teilhaben können, weil es Museen gibt, und es ist wiederum sehr passend, dass eine Ausstellung über Kunst und Küche in einem Heimatmuseum stattfindet, denn kaum etwas macht es uns so angenehm, Fremdes zu etwas Eigenem zu machen und gleichzeitig Heimatgefühl zu vermitteln, wie gutes Essen. Der Ausstellungstitel »KulinAhRT« ist deshalb mehr als nur ein lustiges Wortspiel.</p><p>Um Entdeckungen geht es AndyMo in ihrer Kunst, um Freiheit. Sie bereitet sie aber so feinsinnig zu wie ein Sternekoch. Schauen Sie sich oben das Bild der jungen Marktfrau an, die »Mademoiselle du marché«. Sie konzentriert sich mit Hingabe auf ihr Gemüse, während aus dem Hintergrund der orangefarbene, auf den Ausgang nach links weisende Pfeil auf sich aufmerksam macht. Vergeblich. Die Mademoiselle folgt einer anderen Richtung, ihrer eigenen. Über der Schokoladenschnitte mit Himbeeren sehen wir einen goldenen QR-Code. Er funktioniert ähnlich wie der orange Pfeil und zeigt an, wohin wir jetzt surfen könnten, statt unsere eigenen Erfahrungen zu machen, und zwar unsere eigenen Sinneserfahrungen.</p><p>Den Spruch, »Das Auge isst mit«, kennen wir. Kochkunst ist auch Kunst für das Auge. Aber wie ist es umgekehrt, will man etwa sagen, »Die Zunge schaut auch drauf«? Jeder, der sein Lieblingsgummibärchen nicht mit der Geschmacksrichtung, sondern mit der Farbe bezeichnet, sollte jetzt einen Verdacht auf die mögliche Antwort haben. Farben bilden ein System, wie auch die Geschmacksrichtungen ein System bilden, das AndyMo und Jean-Marie Dumaine jeweils zur Verfügung steht. Die hier gezeigte große Leinwand »Geschmacksfarben« thematisiert dieses Verhältnis.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e04e054 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e04e054" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Noch etwas anderes verbindet beide Welten, nämlich die spiegelnden Oberflächen der Töpfe, Löffel und Kellen, die in AndyMos Bildern immer wieder zu sehen sind, und die wie kleine Spiegel und Bilder im Bild wirken, kleine leere Flächen, wie die leere Leinwand, Instrumente, die auf ihren Einsatz warten, die aktiviert werden wollen durch das ästhetische Erlebnis, durch Malerei und Kochkunst.</p><p>So teilen AndyMo und Jean-Marie Dumaine nicht nur nur die Konzentration, die uns aus dem Portrait des Kochs in seiner Küche entgegenkommt, das wir ebenfalls in der Ausstellung sehen können. Beide Künstler arrangieren. Der eine auf dem Teller, die andere auf Leinwand und Papier. AndyMos Werke sind keine einfachen Ansichten. Das fällt einem umso mehr auf, als einige der Fotos, die zum Entstehungsprozess gehören, hier auch zu sehen sind. Es gibt einen inspirierenden Moment für ein Bild, das Foto hält ihn fest, aber es ist noch nicht von der Intensität, um die es geht. In fast allen Arbeiten komponiert AndyMo verschiedene Ebenen und Perspektiven. Ganz offensichtlich geschieht dies in den Papierarbeiten, in denen auch Etiketten und andere flache Gegenstände aus der Wirklichkeit ins Bild integriert werden. In den malerischen Arbeiten entfaltet die Künstlerin verschiedene Blicke in die Leinwand. So sehen wir gleichzeitig einen nahen Blick auf den frischen Spargel und den Koch, der ihn verarbeitet; die Marktfrau wird zum Hintergrund für das Stilleben aus Gemüse; die Langusten scheinen sich aus dem Gemälde zu schälen; und ein Triptychon präsentiert uns eine Art Dreifaltigkeit des Genusses. Was wir sehen, kann uns so kein Foto bieten. Es ist fast wie im Film, wenn manche Zeichnungen und Gemälde uns die Action in der Küche vermitteln, aber auch den Schwung eines elegant servierten Tellers. Der Pinselstrich macht die Bewegung sichtbar, der Übergang zwischen verschiedene Perspektiven wirkt wie ein Zoom.</p><p>Wenn man dies weiß, erkennt man darin auch, dass AndyMo professionell ausgebildete Designerin ist. Sie spielt mit unseren Sehkonventionen, die durch die Werbung geprägt sind, die uns sofort und überall Genussmomente verspricht und verkauft. Die Zeichen, Etiketten und Buchstaben, die Lust an der Kombination und das gekonnte Arrangement haben auch Wurzeln in dieser Welt. Aber AndyMo macht etwas entscheidend Anderes daraus, denn ihre Arbeiten wollen etwas ganz anderes propagieren, nicht den schnellen Genuss, der sich genauso schnell als eine Art Betäubung entlarvt, sondern den bewussten, auf alle Sinne konzentrierten Genuss, der als eigene Erfahrung ein Leben lang anhalten kann, wie bei Proust. Die Werke dienen nicht dem Verkauf geborgter Gefühle, sondern sind eine Einladung dazu, eigene Erfahrungen zu machen, auf Entdeckungsreise zu gehen, sich bewusst zu machen, welche Bedeutung der Geschmack für das eigene sinnliche Leben hat. Das macht uns erst zu Menschen. Es ist ein neugieriger Blick, den uns AndyMo zeigt und mit uns teilt, und auch das hat sie mit Jean-Marie Dumaine gemeinsam, und mit Ihnen, denn sonst wären Sie heute Mittag nicht hier.</p><p><strong>Grischka Petri</strong></p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
					</details>
					</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2f630fb8 elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="2f630fb8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:3,&quot;columns_tablet&quot;:3,&quot;columns_mobile&quot;:3,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-12_kulinahrt02.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="2f630fb8" data-elementor-lightbox-title="2016-12_kulinahrt02" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUwMiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0xMl9rdWxpbmFocnQwMi5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIyZjYzMGZiOCJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-12_kulinahrt02-1024x768.jpg" data-width="800" data-height="600" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
														</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt03.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="2f630fb8" data-elementor-lightbox-title="2016-12_kulinahrt03" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUwNywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMlwvMjAxNi0xMl9rdWxpbmFocnQwMy5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIyZjYzMGZiOCJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt03-1024x768.jpg" data-width="800" data-height="600" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
														</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt05.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="2f630fb8" data-elementor-lightbox-title="2016-12_kulinahrt05" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUwOCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMlwvMjAxNi0xMl9rdWxpbmFocnQwNS5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIyZjYzMGZiOCJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12_kulinahrt05.jpg" data-width="800" data-height="798" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
														</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4481b521 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4481b521" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Pressetext. Foto: Sonja Fréer</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig &#8211; Dezember 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/kochen-und-essen-als-kunstgenuss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Zwei Daten, eine Feier – die Sinziger Stadtgeschichte</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/zwei-daten-eine-feier-die-sinziger-stadtgeschichte/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/zwei-daten-eine-feier-die-sinziger-stadtgeschichte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 14:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7516</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig. Was ist eine Stadt und was feiert Sinzig überhaupt im kommenden Jahr, wenn es heißt „750 Jahre Stadt Sinzig“? Karl-Friedrich Amendt, Vorsitzender des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig, hatte das zum Thema seines Vortrages ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7516" class="elementor elementor-7516" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-f43ea8 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="f43ea8" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-7b9cb156 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7b9cb156" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zwei Daten, eine Feier –<br>die Sinziger Stadtgeschichte</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-7956add3 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="7956add3" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-5b4ed4ca elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5b4ed4ca" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Karl-Friedrich Amendt vom Denkmalverein<br>sprach zum Thema „Was ist eine Stadt?“</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-449fd9e8 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="449fd9e8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Was ist eine Stadt und was feiert Sinzig überhaupt im kommenden Jahr, wenn es heißt „750 Jahre Stadt Sinzig“? Karl-Friedrich Amendt, Vorsitzender des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig, hatte das zum Thema seines Vortrages im Rahmen der „Turmgespräche im Schloss“ gemacht. Um den Schluss des Vortrages gleich vorwegzunehmen: Sinzig feiert sein Jubiläum mit Grund, es hätte aber auch ein anderer Termin sein können. Eine Urkunde vom 9. Oktober 1267 bezeichnet die Sinziger als „Oppidanos“, Bewohner einer Stadt (lateinisch oppidum). Am 1. April 1255 war Sinzig dem „Rheinischen Städtebund“ beigetreten, einem militärischen Schutz- und Trutzbündnis, galt also als Stadt. Auch dieses Datum hätte sich für ein Jubiläum geeignet. Amendt: „Hinterher ist man immer schlauer“.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2401d6c9 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2401d6c9" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-392859db elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="392859db" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Gestartet hatte Amendt seinen mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag mit einer Entwicklungsgeschichte der Stadt, beginnend nicht ganz, wie er sagte, aber beinahe „bei Adam und Eva“. Von Nomaden, Tauschwirtschaft, Herausbildung von handwerklicher Fähigkeiten, Arbeitsteilung und Sesshaftigkeit war dabei die Rede. Wo die Bedingungen günstig waren, zum Beispiel entlang von Fernhandelswegen, ließen sich die Menschen nieder, dort entwickelten sich Handel, Dienstleistung und Märkte, auch Unterhaltungsangebote – Merkmale einer Stadt. Diese galt es auch militärisch zu schützen. Dem Dorf blieben Landwirtschaft und das örtliche Handwerk vorbehalten.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-760d9408 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="760d9408" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ihre Städte mit Stadtrechten nannten die Römer „Civitas“ (Bürgerschaft), stadtähnliche Siedlungen der Kelten „Oppidum“ (Stadt). Diese Begriffe vermischen sich im europäischen Mittelalter. Städte nannten sich da sowohl Civitas wie Oppidum, obwohl sie sich in einem Punkt sehr unterschieden: Einige schafften es, sich von den allmächtigen Landesherrn loszusagen und gaben sich die Stadtrechte selbst wie die berühmten Handelsstädte der Hanse (freie Städte). Andere bekamen die Stadtrechte vom Landesherrn verliehen als Gnade oder Ehre, blieben aber abhängig (Titularstädte). Sinzig war eine Titularstadt, allerdings ohne eine heute bekannte, verbriefte Verleihung der Stadtrechte. Sinzig war aber mit Marktrecht, Mauerrecht und Mautrecht ausgestattet.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-291f4d89 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="291f4d89" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Sinzig hatte im Mittelalter noch etwas anders zu bieten, nämlich seine Königspfalz. Die Könige regierten von dort aus (und von anderen Pfalzen) für einige Wochen bei entsprechendem Handel und Wandel in der Stadt. Dieser Glanz der „Barbarossastadt“ hielt bis 1206, als der Regierungsplatz auf die neu errichtete Burg Landskron in der Nachbarschaft verlegt wurde. Dennoch blieb Sinzig bedeutend, denn es erhielt 1241 die prächtige und sehr große Kirche St. Peter. Amendt: „Die Frage sei erlaubt: Wer hat eigentlich den Bau einer so großen Kirche in Auftrag gegeben und bezahlt?“</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-57ae5bd1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="57ae5bd1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>1255, mitten in der Auseinandersetzung zweier konkurrierender Könige um die Macht, schloss sich Sinzig mit Erlaubnis der benachbarten Reichsburgen dem Rheinischen Städtebund an. Die Urkunde von 1267 mit der Nennung der „Oppidanos“ entstand im Nachgang eines dramatischen Ereignisse im selben Jahr: Die Sinziger Juden waren in einem Pogrom durch die übrige Bevölkerung ermordet worden, was den Kölner Erzbischof als Landesherrn veranlasste, Sinzig zu bestrafen und kurzerhand zu erobern. Denn er hatte den Juden Schutz gegen Bezahlung gewährt. 1255 oder 1267 – eine Stadt war Sinzig ganz bestimmt.</p><p>Eine Fülle an Informationen, in Zusammenhang gestellt mit der Sinziger Stadtgeschichte – für diese interessante und detailreiche Übersicht dankte der stellvertretende Vorsitzende Matthias Röcke seinem Vorstandskollegen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-48f91593 elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="48f91593" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:2,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;columns_laptop&quot;:2,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-11_was_ist_eine_stadt01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="48f91593" data-elementor-lightbox-title="Was ist eine Stadt? Karl-Friedrich Amendt führte seine Zuhörer sicher und schwungvoll durch ein kompliziertes Thema." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUxNywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0xMV93YXNfaXN0X2VpbmVfc3RhZHQwMS5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiI0OGY5MTU5MyJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-11_was_ist_eine_stadt01-1024x682.jpg" data-width="800" data-height="533" aria-label="Zwei Daten, eine Feier – die Sinziger Stadtgeschichte" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Was ist eine Stadt? Karl-Friedrich Amendt führte seine Zuhörer sicher und schwungvoll durch ein kompliziertes Thema.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/11/2016-11_was_ist_eine_stadt02_68641.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="48f91593" data-elementor-lightbox-title="Was ist eine Stadt? Karl-Friedrich Amendt führte seine Zuhörer sicher und schwungvoll durch ein kompliziertes Thema." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzUyMSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMVwvMjAxNi0xMV93YXNfaXN0X2VpbmVfc3RhZHQwMl82ODY0MS5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiI0OGY5MTU5MyJ9">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/11/2016-11_was_ist_eine_stadt02_68641-1024x683.jpg" data-width="800" data-height="534" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Was ist eine Stadt? Karl-Friedrich Amendt führte seine Zuhörer sicher und schwungvoll durch ein kompliziertes Thema.								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-418b4fbc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="418b4fbc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Fotos: Hildegard Ginzler</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig &#8211; November 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/zwei-daten-eine-feier-die-sinziger-stadtgeschichte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Kleinstadt mit Stil</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/kleinstadt-mit-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2016 09:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=2348</guid>

					<description><![CDATA[Hardy Rehmann und Matthias Röcke haben Sinzigs Architektur in den Blick genommen und zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Vorstellung der Neuerscheinung im Sinziger Schloss]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2348" class="elementor elementor-2348" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-2774d726 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2774d726" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-47421e01 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="47421e01" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kleinstadt mit Stil</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-48bf682a e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="48bf682a" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3278b28f elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3278b28f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hardy Rehmann und Matthias Röcke haben Sinzigs Architektur in den Blick genommen und zwischen zwei Buchdeckel gepackt</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5005fb8b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5005fb8b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorstellung der Neuerscheinung im Sinziger Schloss</h3>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1fec4d34 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1fec4d34" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-3cc3900 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="3cc3900" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-5089ead2 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5089ead2" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Sinzig. Mühsam, aber auch von Entdeckungen gekrönt war es ganz Sinzig abzulaufen, Straße um Straße und vor allem Haus um Haus. Unter anderem wurden 2625 Gebäude der Sinziger Innenstadt betrachtet, von denen 2211 einem konkreten Baujahr zuzuordnen waren. Wohl gemerkt unter anderem, denn auch Akten im Bauamt wollten studiert und Archive besucht werden. So entstand auf der Grundlage ausführlicher Recherchen die vom Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig herausgegebene Veröffentlichung „Architektur in Sinzig &#8211; Bauliche Entwicklung einer Kleinstadt am Mittelrhein seit 1827“.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-1a4677bc e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="1a4677bc" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-4d9bdd8f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="4d9bdd8f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="800" height="874" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2337" alt="Architektur in Sinzig" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig.jpg 845w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig-275x300.jpg 275w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig-768x839.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-566d3e15 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="566d3e15" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-371244f5 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="371244f5" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-f4c09c7 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="f4c09c7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Kleinstadt mit Stil" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjMzNiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMFwvMjAxNi0xMF9rbGVpbnN0YWR0X21pdF9zdGlsXzY1MDcxLmpwZyJ9">
							<img decoding="async" width="800" height="533" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071-1024x682.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2336" alt="Kleinstadt mit Stil" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071-1024x682.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071-300x200.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071-768x512.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65071.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Fröhliches Trio: Die Autoren Matthias Röcke (l.) und Hardy Rehmann  mit Antje Heel vom Verlag Lempertz Edition.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-16005e9f e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="16005e9f" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-29cc0575 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="29cc0575" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dem druckfrischen Werk von Hardy Rehmann, Diplomingenieur und bei der Deutschen Telecom beschäftigt und dem freiberuflichen Journalisten und Buchautor Matthias Röcke, war ein Abend in der Reihe „Turmgespräch“ gewidmet, zu dem Karl-Friedrich Amendt begrüßte. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kultursaal des Schlosses nannte der Vereinsvorsitzende das Buch „einen Vorgriff auf das Stadtjubiläum in 2017“. Rehmann bestätigte: „Das Jubiläum hat uns angeregt“. Gemeinsam stellten die Verfasser, die beide in Sinzig leben und Vereinsmitglieder sind, ihr Architekturbuch vor.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-55adb50a e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="55adb50a" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-bc31a6e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="bc31a6e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In einer virtuellen Reise nahmen sie die Gäste an die Hand, um in verkürzter Form widerzuspiegeln, was im Buch umfassend und vielgestaltig in Erscheinung tritt, das Bild der Architekturstile in Sinzigs Kernstadt mit dem Schwerpunkt auf der Zeitraum 1827 bis 2016. „Wir hätten gerne auch Bad Bodendorf oder Franken berücksichtigt, doch unsere begrenzten personellen Möglichkeiten ließen das nicht zu“, erklärte Röcke.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-27b444ff elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="27b444ff" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Je mehr sie in ihr Thema eintauchten, umso faszinierter machten sie all die Moden in Stein aus. Nicht die bekannten Bauten, Kirche, Schloss, Zehnthof, standen im Fokus, sondern Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und Industriebauten. Das Duo zeigte dem Publikum auf, wie sich das heutige Stadtbild ab dem 19. Jahrhundert aus einem noch mittelalterlich geprägten Umfeld entwickelte. Im Buch gehen sie auf viele Faktoren ein, die Einfluss auf die Veränderungen nahmen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6756315c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6756315c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Allgemein ist eine zunehmende Dynamik in Flächen- und Bevölkerungswachstum nachvollziehbar. Damit einhergehend vermehrten sich Architekturstile und Gebäude fortwährend. Doch sprach Rehmann zunächst davon, dass nach dem Bau von Sankt Peter die Entwicklung 400 Jahre lang stockte. Aber um 1750 taucht ein barockes Gebäude nicht aus Fachwerk, sondern Bruchstein auf. 1827 verzeichnet die „Ur-Karte“, jene erste detaillierte Aufnahme der Gebäude von Sinzig, eine lockere Bebauung innerhalb des Mauerrings. Häuser samt Gemüsegärten und Feldern liegen in der Stadt. Fachwerkbau, einfach bis aufwändig, wie in der Eulengasse und Tuchergasse, überwiegt. Im Fachwerk bildet sich auch der Barock ab, wie in einem Marktplatzhaus mit Krüppelwalmdach. So unterschiedlich die Ausprägung, so starr die Aufteilung in fünf Achsen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-47b5d102 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="47b5d102" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Das abbruchbedrohte rosa Haus Mühlenbachstraße 40, für dessen Erhalt sich der Denkmalverein einsetzt, trägt neben barocken auch klassizistische Züge. Teils pur klassizistisch wird zwischen 1760 und 1840 gebaut: Rathaus, Amtsgericht, Gebäude am Markt, aber auch noch der Bahnhof von 1859 weisen diese Stilmerkmale auf. Und die Bahn begünstigt die Industrie. 1870 kommt die Fliesenfabrik, 1907 die Glasfabrik. Vor dem Fortschrittssymbol Bahnhof verläuft bald, die von Villen gesäumte Barbarossastraße. Ob Villa oder Mehrparteienhaus – um 1900 erlebt Sinzig einen Wachstumsschub und dehnt sich erstmals über die Stadtmauergrenze aus. Gegen die Wohnungsnot gibt die Stadt in den 1880ern gar Teile ihrer ohnehin schon unvollständigen Mauer frei, damit Bauwillige in der Graben- und Kalkturmstraße Hauser errichten können.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-48f96ee5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="48f96ee5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Manches Bauwerk kam den Gästen fremd vor. Zwei Beispiele des Historismus, der zwischen 1840 und 1913 vergangene Baustile aufgriff und gerne mischte, wie beim „Wunschkonzert des Baumeisters einer Villa in der Kölner Straße“, waren indes allen vertraut: die neugotische Zehnthofvilla und das Schloss, Sommerresidenz der Familien Bunge und Koenigs. Ebenso wiesen die Autoren auf den Jugendstil, etwa das imposante Haus der Brüder Ott in der Koblenzer Straße oder das heutige Restaurant Vieux Sinzig. Neue Materialien hielten Einzug: 1860 fanden Rehmann und Röcke den ersten Beleg für Ziegelbauweise, „damals ein ganz modernes Material“.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3ecef96c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3ecef96c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Für jedes Jahrzehnt bis zur Jetztzeit, einschließlich Nachkriegs- und Postmoderne, rückten sie Typisches in den Blick. Da staunt man über den radikalen Wandel in der Architektur zwischen 1919 und 1933. Da nach dem Ersten Weltkrieg Wohnungsmangel herrscht in Sinzig, geht die Stadt endgültig über die mittelalterlichen Grenzen hinaus. Lohpförtchen, Friedrich-Ebert-Straße und Wallstraße werden bebaut. Zur Linderung der Wohnungsnot errichtet die Stadt in der Wallstraße etliche Häuser. Sie sind einfach und effizient, wie die Doppelhäuser Anfang der 1930er in der Rheinstraße. Es gibt auch andere stilbewusstere Ausführungen, wie das Jugendhaus HOT. Betonte Dachtraufen und Hausecken, horizontale Dekore und Erker sind ihre Kennzeichen. Nach dem Zweiten Weltkrieg steigt der Wohnbedarf weiter an. Es kommt zur Ausdehnung der Stadt in allen Richtungen. Größer und aufwendiger sind bereits die Siedlungshäuser der späten 1950er Jahre. Zugleich hält die Moderne Einzug zum Beispiel mit dem Einzelhandelsgeschäft Ausdorferstraße 1, ein Flachdachgebäude mit Fensterfassade. Steigender Wohlstand bildet sich in den Bauformen von 1960 bis 1970 ab. Und nach der Postmoderne mit teils funktionslosen Gestaltungselementen punkten einige zeitgenössische Bauten mit ungewöhnlichen mutigen Lösungen, sei es das Pfarrheim Sankt Peter oder das mit Riesenlichtschacht ausgestattete Haus UM am Mühlenbergweg.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-42c7fd45 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="42c7fd45" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>So haben die Rehmann und Röcke den Sinzigern und allen, die Interesse an der Stadt haben, einen erhellenden Architekturführer an die Hand gegeben, der Einblicke gibt und einlädt, „verborgene Schätze“ selbst aufzuspüren. Ihr Buch (ISBN: 978-3-96058-973-0), das die Stadt Sinzig mit einem Beitrag förderte, ist im Verlag Edition Lempertz erschienen und kostet 12,99 Euro. Dem virtuellen Stadtrundgang, mit dem die Autoren begeisterten, ließen sie nur zwei Tage darauf am Samstag einen wirklichen Rundgang durch das Stadtzentrum folgen.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2a2e04ce e-flex e-con-boxed elementor-invisible e-con e-parent" data-id="2a2e04ce" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;animation&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_laptop&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_tablet&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_mobile&quot;:&quot;fadeInUp&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-497f83cd e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="497f83cd" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-3358ce7b elementor-widget elementor-widget-image" data-id="3358ce7b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjMzOCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMFwvMjAxNi0xMF9rbGVpbnN0YWR0X21pdF9zdGlsXzY0OTkxLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991-1024x682.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2338" alt="Kleinstadt mit Stil" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991-1024x682.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991-300x200.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991-768x512.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_64991.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Stolz zeigen sie das vom Denkmalverein herausgegebene Architekturbuch vor: Matthias Röcke (v. l.), Karl-Friedrich Amendt, Antje Heel und Hardy Rehmann.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-5a20ab8f e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="5a20ab8f" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-1eb05415 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1eb05415" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjMzOSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMFwvMjAxNi0xMF9rbGVpbnN0YWR0X21pdF9zdGlsXzY1MTMxLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131-1024x682.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2339" alt="2016 10 kleinstadt mit stil 65131" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131-1024x682.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131-300x200.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131-768x512.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_kleinstadt_mit_stil_65131.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Als Referenten des Turmgesprächs dürfen die Buchverfasser sich über das traditionelle Weinpräsent freuen.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-3084db7d e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="3084db7d" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-501ca18 elementor-widget elementor-widget-n-accordion" data-id="501ca18" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;default_state&quot;:&quot;all_collapsed&quot;,&quot;max_items_expended&quot;:&quot;one&quot;,&quot;n_accordion_animation_duration&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;ms&quot;,&quot;size&quot;:400,&quot;sizes&quot;:[]}}" data-widget_type="nested-accordion.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="e-n-accordion" aria-label="Accordion. Open links with Enter or Space, close with Escape, and navigate with Arrow Keys">
						<details id="e-n-accordion-item-8400" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="1" tabindex="0" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-8400" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Weitere Informationen zum Buch </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><i aria-hidden="true" class="fas fa-minus"></i></span>
			<span class='e-closed'><i aria-hidden="true" class="fas fa-plus"></i></span>
		</span>

						</summary>
				<div role="region" aria-labelledby="e-n-accordion-item-8400" class="elementor-element elementor-element-20daef53 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="20daef53" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-aff9495 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="aff9495" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Buch zur Architektur von Sinzig</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e0cd172 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e0cd172" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>„Architektur in Sinzig &#8211; bauliche Entwicklung einer Kleinstadt am Mittelrhein seit 1827“ – so lautet der Titel eines Buches, dass der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig jetzt präsentiert. Autoren sind die Vereinsmitglieder Hardy Rehmann und Matthias Röcke, die Vorstellung findet statt am Donnerstag, 27. Oktober, um 19.00 im Schloss Sinzig, Barbarossastraße.</p><p>Das Buch ist eine Entdeckungsreise durch die Architektur der Kernstadt Sinzig. Wie zeigt sich das Stadtbild heute und wie hat sie sich ab dem 19. Jahrhundert aus einem noch mittelalterlich geprägten Umfeld entwickelt? Es lässt sich eine stetig steigende Dynamik in Flächen- und Bevölkerungswachstum und eine immer größere Vielfalt von Architekturstilen und Gebäuden nacherleben. Auf der Grundlage ausführlicher Recherchen – unter anderem wurden 2625 Gebäude der Sinziger Innenstadt betrachtet – entstand so ein umfassendes und vielgestaltiges Bild der Architekturstile mit dem Schwerpunkt auf den Zeitraum von 1827 bis 2016. Von 1827 nämlich stammt die sogenannte Ur-Karte, eine erste, sehr detaillierte Aufnahme der Gebäude der Stadt Sinzig. Wohnhäusern der Sinziger Stadtbewohner, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe- und Industriebauten sind beschrieben. Und dabei gibt es einiges an verborgenen Schätzen zu entdecken.</p><p>Das Buch ist nach der Vorstellung am 27. Oktober im Buchhandel und im HeimatMuseum Schloss Sinzig zu beziehen. Zwei Tage nach der Buchvorstellung, Samstag, 29. Oktober, laden die Autoren zu einem Stadtrundgang zum Thema ein. Start ist um 14.00 am Schloss Sinzig.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5a86512 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="5a86512" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Architektur in Sinzig" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjMzNywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8xMFwvMjAxNi0xMF90aXRlbGJpbGRfYXJjaGl0ZWt0dXJfaW5fc2luemlnLmpwZyJ9">
							<img decoding="async" width="800" height="874" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2337" alt="Architektur in Sinzig" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig.jpg 845w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig-275x300.jpg 275w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10_titelbild_architektur_in_sinzig-768x839.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Hardy Rehmann/Matthias Röcke, Architektur in Sinzig – Bauliche Entwicklung einer Kleinstadt am Mittelrhein ab 1827, 136 Seiten, zahlreihe Abbildungen, Broschur, Verkaufspreis 12,99 Euro. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</details>
					</div>
						</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-7ca5ffe e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="7ca5ffe" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-9cc8041 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9cc8041" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text und Fotos: Hildegard Ginzler</p><p>© Museum Sinzig &#8211; Oktober 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-09b4a85 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="09b4a85" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-94f3324 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="94f3324" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-6baa7c8 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6baa7c8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Infomaterialien <br />(bereitgestellt vom Server der TU Berlin Geowissenschaften | Prof. Dr. Johannes Schroeder) <br />Direktaufruf dieser Internetseiten hier</p><p>Infomaterial Naturwerksteine in Sinzig: Nutzung in Architektur und Stadtgeschichte <br />von Prof. Dr. Johannes H. Schroeder</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-471debb e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="471debb" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-52f652f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="52f652f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
																<a href="https://www.tu.berlin/geo/" target="_blank" rel="noopener">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="490" height="347" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/titel_naturwerksteine_in_sinzig.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2364" alt="titel naturwerksteine in sinzig" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/titel_naturwerksteine_in_sinzig.jpg 490w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/10/titel_naturwerksteine_in_sinzig-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 490px) 100vw, 490px">								</a>
															</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Was ist Rheinisch und wie verhält es sich zum Sinziger Platt?</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/was-ist-rheinisch-und-wie-verhaelt-es-sich-zum-sinziger-platt/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/was-ist-rheinisch-und-wie-verhaelt-es-sich-zum-sinziger-platt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 13:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7560</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig. Was versteht man unter Rheinisch, wenn von der Sprache die Rede ist? Wie verhalten sich der Kölner Stadtdialekt und das Sinziger Platt zueinander? Diese und andere Fragen interessierten den Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig sowie 40 Gäste, die sich zum Turmgespräch im Schloss]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7560" class="elementor elementor-7560" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-693b39c6 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="693b39c6" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-22058079 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="22058079" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ist Rheinisch und wie<br>verhält es sich zum Sinziger Platt?</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2a3ad76f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="2a3ad76f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-5246e2d1 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="5246e2d1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dr. Georg Cornelissen sprach beim Denkmalverein</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4cc80970 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4cc80970" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Was versteht man unter Rheinisch, wenn von der Sprache die Rede ist? Wie verhalten sich der Kölner Stadtdialekt und das Sinziger Platt zueinander? Diese und andere Fragen interessierten den Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig sowie 40 Gäste, die sich zum Turmgespräch im Schloss eingefunden hatten. Dort hielt Dr. Georg Cornelissen, Leiter der Abteilung Sprache am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte im Bonn, einen spannenden Vortrag über Sprachphänomene jenseits des Dudens. Die Dokumentation und Erforschung der äußerst facettenreichen Sprachwirklichkeit einschließlich der regionalen Namen sind Aufgabe und Ziel der Sprachabteilung.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-3f5b2db0 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="3f5b2db0" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-f97a167 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="f97a167" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-644db8d6 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="644db8d6" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Als vor knapp 140 Jahren der Dialektforscher Georg Wenker sein Büchlein „Das rheinische Platt“ schrieb, wusste jeder, was darunter zu verstehen war: Das Platt der preußischen Rheinprovinz. Inzwischen ist das „Rheinland“ auf zwei Bundesländer verteilt. Was also bedeutet dann „Rheinisch“ heute? Jede rheinische Karte in der Köln vorkomme, sei richtig, so Cornelissen, aber auch unvollständig. „Wenn man über Rheinland und Rheinisch spricht, muss man immer den Bereich definieren“, betonte der Sprachwissenschaftler. Um zu illustrieren, wie komplex die rheinische Sprachlandschaft ist, verteilte er Infoblätter, die den „Rheinischen Fächer“ abbilden. Dies ist ein System gedachter Linien, die nach Osten hin fächerartig zusammenlaufen. Mittels der Linien bestimmter Kennwörter, nicht Sprachlinien, gliedert die Sprachwissenschaft die verschiedenen Dialekte in Deutschlands Westen. Von Norden nach Süden durchziehen die Uerdinger Linie, Benrather Linie, Dorp-Dorf-Linie, dat-das-Linie und Appel-Apfel-Linie das Gebiet. Für Sinzig in der moselfränkischen Sprachzone ist die Dorp-Dorf-Linie entscheidend. Dialektsprecher sagen nach Köln hin „Dorp”; südlich der Linie sprechen sie vom „Dorf”.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-499c64fa e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="499c64fa" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-73f2412f elementor-widget elementor-widget-image" data-id="73f2412f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Dr. Georg Cornelissen, Leiter der Abteilung Sprache am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte im Bonn, hielt einen spannenden Vortrag über das Rheinische." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU2MSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0wNl93YXNfaXN0X3JoZWluaXNjaC5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch-1024x682.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7561" alt="Was ist Rheinisch und wie verhält es sich zum Sinziger Platt?" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch-1024x682.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch-300x200.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch-768x512.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_was_ist_rheinisch.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Dr. Georg Cornelissen, Leiter der Abteilung Sprache am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte im Bonn, hielt einen spannenden Vortrag über das Rheinische.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-3b200abf e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="3b200abf" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-232b20f0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="232b20f0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ungeachtet dieser Aufteilung bezeichnet „Rheinisch“ neben dem Dialekt auch die Sprachformen Regiolekt, rheinisch gefärbtes Hochdeutsch und rheinischen Akzent. Auf Sinzig bezogene Beispielbegriffe, passend zur Fußball-EM sogar „Fußballwörter“, für die Cornelissen ein besonderes Faible hat, durften da nicht fehlen. Der Sprachforscher wies darauf hin, dass Fragebogen, die in zeitlichen Abständen wiederholt Dasselbe abfragen, ein bewährtes Instrument zum Ablesen der Sprachentwicklung sind. So bat er den gebürtigen Sinziger Peter Billig den Sinziger Beleg aus dem Wenker-Fragebogen von 1887 vorzulesen. Der lautete für „Die Bauern hatten fünf Ochsen und neun Kühe …“: Die Bauere hatten fönef Oße on neu Köh…. Billig aber war versucht, „nöng Köh“ zu lesen, wie es inzwischen in Sinzig gebräuchlich und auch in Köln üblich ist. „Das ist der Einfluss Kölns; an solchen Sätzen kann man gut erkennen, wie sich die Sprache ändert“.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-11dda751 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="11dda751" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Zwar gibt es eine starke Nord-Süd-Staffelung, das heißt, die Mundart-Sprecher nehmen in Richtung Bayern zu. „Aber Köln war lange eine Ausnahme, weil die Hautevolee die Sprache gerne gesprochen hat“, erklärte der Experte. So konnte Kölsch der größte und bekannteste Dialekt im Rheinland werden, Sprachvorbild für die Dialekte der Umgebung und der Kern einer quicklebendigen Kulturszene. Darüber hinaus wird Kölsch als Marke gehandelt, taucht zum Beispiel in der Werbung auf als „einzige Sprache, die man trinken kann“. Schließlich präsentierte der Sprachexperte dem Auditorium eine Minimaldefinition: „Wer im Urlaub als Kölner angesprochen wird, der ist Rheinländer“. Er scheute sich aber nicht, die Zuhörer zu desillusionieren. Dass viele Leute Kölsch sprechen, dieser Eindruck, den die Medien vermittelten, sei falsch. Alles, was Sie im Fernsehen oder Radio hören, ist nie Dialekt“. Sonst würde man es nicht verstehen. Für Freunde des Kölschen hatte er den Rat, den Puppenspielern im Hänneschen-Theater zu lauschen, wo die kölsche Sprache noch zu Hause ist. Lebendig und ausgesprochen vergnüglich geriet die Darlegung des Referenten, der dem Denkmalverein zudem einschlägige Literatur vom LVR-Institut mitgebracht hatte. Nachdem er noch Fragen beantwortet hatte, nahm Dr. Georg Cornelissen den Dank des zweiten Vereinsvorsitzende Matthias Röcke entgegen und den begeisterten Applaus der Zuhörer. Ganz nebenbei machte der Gastredner dem Denkmalverein noch eine weitere Freude: Er überließ für das Archiv drei Bücher zum Thema, darunter den „Verkaufsschlager“ (Cornelissen) „Kappes, Knies und Klüngel“ von Peter Honnen (7. Auflage).</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-46292036 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="46292036" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text und Foto: Hildegard Ginzler</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig &#8211; Juni 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/was-ist-rheinisch-und-wie-verhaelt-es-sich-zum-sinziger-platt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Kräutervielfalt  im Garten rund um das Schloss</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/kraeutervielfalt-im-garten-rund-um-das-schloss/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/kraeutervielfalt-im-garten-rund-um-das-schloss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 14:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7569</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig. Weite Wege braucht niemand zurückzulegen, wenn Jean-Marie Dumaine, der prominente Sinziger „Kräuterkoch“, zur Kräuterwanderung einlädt. Diesmal tat er es auf Einladung des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum Sinzig, und die „Wanderung“ war passenderweise beschränkt auf den Schlosspark,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7569" class="elementor elementor-7569" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-1232899f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="1232899f" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-32fef23f elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="32fef23f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kräutervielfalt  im Garten<br>rund um das Schloss

</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-4b9172e9 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4b9172e9" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-4353205d elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4353205d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Jean-Marie Dumaine führte Gruppe<br>des Denkmalvereins zu versteckten Besonderheiten</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-783c099d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="783c099d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Weite Wege braucht niemand zurückzulegen, wenn Jean-Marie Dumaine, der prominente Sinziger „Kräuterkoch“, zur Kräuterwanderung einlädt. Diesmal tat er es auf Einladung des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum Sinzig, und die „Wanderung“ war passenderweise beschränkt auf den Schlosspark, der eigentlich ein Garten ist. Das Sinziger Schloss ist bekanntlich die „gute Stube“ des Vereins.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-66d67257 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="66d67257" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-6191b897 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="6191b897" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-68d69bee elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="68d69bee" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Deshalb informierte zu Beginn Vorsitzender Karl-Friedrich Amendt die 45 Köpfe starke Gruppe über das Schloss und seinen Garten. Dieser ist das Werk des bekannten Gartenarchitekten Joseph August Lenné (1814 – 1894), ein Neffe des berühmten preußischen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné. Museumsleiterin und stellvertretende Vorsitzende Agnes Menacher gab dazu während des Rundgangs detaillierte Informationen. Das Thema des Abends aber hieß Kräuter im Schlossgarten, die Welt von Jean-Marie Dumaine. Sein Restaurant „Vieux Sinzig“ ist ebenso überregional bekannt wie seine fünf Kochbücher weit verbreitet. Dumaine braucht nur ein paar Schritte, um entlang des Rondells vor dem Schloss fündig zu werden. Der Holunderbaum hat viel zu bieten, zum Betrachten und für die Küche. Holunderblüten, Holunderwein und Pilze im Umfeld.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-54bb957f e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="54bb957f" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-750a0cc elementor-widget elementor-widget-image" data-id="750a0cc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU3MCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0wNl9rcmFldXRlcnNwYXppZXJnYW5nMDEuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="545" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01-1024x698.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7570" alt="Kräutervielfalt im Garten rund um das Schloss" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01-1024x698.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01-300x205.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01-768x524.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-06_kraeuterspaziergang01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-4bd211ab e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4bd211ab" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-155f176 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="155f176" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dumaines Wissen über die Kräuter beinhaltet auch Lebensweisheiten. Er warb für mehr Offenheit gegenüber den Wildpflanzen. Die meisten sind nicht gefährlich, ohne ein paar Grundkenntnisse sollte man sich ihrer allerdings nicht bedienen. Wildpflanzen sind eher bitter, eine Geschmacksrichtung, die heute zunehmend verloren geht. Außerdem haben sie heilende Wirkung.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3c2c20f7 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3c2c20f7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die große Linde im Schlossgarten war ebenfalls Thema. Viele Fragen kamen aus der Runde, Dumain konnte sie alle beantworten (Lindenblütentee nur drei Minuten ziehen lassen!). Brombeeren taugen nicht nur zum Direktverzehr, sondern auch zu Tee und Saft. Johanniskraut öffnet die Poren und lässt Licht in die Haut, was bei Depressionen hilft, besonders dann, wenn das Sonnenlicht knapp ist. Der japanische Knöterich hat einen wenig einladenden Namen, Wildrhabarber klingt schon besser. Dumaine: „Seit ich auf meiner Speisekarte diese Bezeichnung verwende, wird das Gericht oft bestellt.“ Alles, was Rhabarber kann, kann der Knöterich im Prinzip auch. Nelkenwurzeln, Kirschlorbeer oder Edelkastanie – auf dem nur knapp 500 Meter langen Rundweg durch den Schlossgarten fanden sich weitere ansonsten unbeachtete Besonderheiten. Sogar zur Zweitverwertung hatte Dumaine Tipps: Etwa aus dem Kirschlorbeerstrauch ein schmales Tablett zum Servieren von Speisen zu machen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4bd52e98 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4bd52e98" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>„Die Natur ist edel, der Koch veredelt sie zusätzlich“ – dieses Schlusswort von Jean-Marie Dumain war gleichzeitig die Einladung, zum Abschluss im Schloss aus der Küche des Vieux Sinzig zu probieren. Karl-Friedrich Amendt dankte Dumaine herzlich für seine begeisternde Führung und überreichte ihm als Andenken das jüngst erschienene Buch „Das Ahrtal von oben“ – an Stelle des sonst im Verein üblichen Weinpräsents, denn man wolle ja beim exquisiten Weinkenner Dumaine „nicht Wasser in den Rhein schütten“. Einen besonders reizvollen Schlusspunkt konnte das HeimatMuseum Schloss Sinzig setzen: Das historische Kräuterbuch aus dem Jahre 1507 und eine Duplikat, beides aus dem Museumsbestand, lagen zur Ansicht bereit.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7654766 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7654766" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Zu seiner nächsten Veranstaltung lädt der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseums am Donnerstag, 30. Juni um 19.00 ein. Bei diesem „Turmgespräch im Schloss“ geht es um das Thema „Rheinisch oder Sinziger Platt“ mit Dr. Georg Cornelissen vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-66c973f2 elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="66c973f2" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns_tablet&quot;:4,&quot;columns_mobile&quot;:4,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;columns_laptop&quot;:4,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns&quot;:4,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang03.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="66c973f2" data-elementor-lightbox-title="Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU3OCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8wNlwvMjAxNi0wNl9rcmFldXRlcnNwYXppZXJnYW5nMDMuanBnIiwic2xpZGVzaG93IjoiNjZjOTczZjIifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang03-1024x686.jpg" data-width="800" data-height="536" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang04.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="66c973f2" data-elementor-lightbox-title="Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU3NSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8wNlwvMjAxNi0wNl9rcmFldXRlcnNwYXppZXJnYW5nMDQuanBnIiwic2xpZGVzaG93IjoiNjZjOTczZjIifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang04-1024x686.jpg" data-width="800" data-height="536" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang06.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="66c973f2" data-elementor-lightbox-title="Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU3NywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8wNlwvMjAxNi0wNl9rcmFldXRlcnNwYXppZXJnYW5nMDYuanBnIiwic2xpZGVzaG93IjoiNjZjOTczZjIifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang06-1024x686.jpg" data-width="800" data-height="536" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer.								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang05.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="66c973f2" data-elementor-lightbox-title="Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU3NiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8wNlwvMjAxNi0wNl9rcmFldXRlcnNwYXppZXJnYW5nMDUuanBnIiwic2xpZGVzaG93IjoiNjZjOTczZjIifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06_kraeuterspaziergang05-1024x726.jpg" data-width="800" data-height="567" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Kräuter und andere Wildpflanzen haben viel zu bieten: Jean-Maria Dumaine erläutert den Kirschlorbeer.								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1e9ba268 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1e9ba268" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Foto: Denkmalverein</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig &#8211; Juni 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/kraeutervielfalt-im-garten-rund-um-das-schloss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Bismarck und die Erpeler Ley</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/bismarck-und-die-erpeler-ley/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/bismarck-und-die-erpeler-ley/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2016 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7597</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig. Warum gerade der Rhein? Keine Landschaft in Deutschland steht so eindrücklich für Geschichte, Romantik und Nationalgefühl wie das Rheintal. Und wie äußert sich dieses Gefühl im grafischen Werk, insbesondere dem des 19. Jahrhunderts? Das sind die Themen der neuen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7597" class="elementor elementor-7597" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-27e1e47f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="27e1e47f" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-56eb1c23 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="56eb1c23" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bismarck und die Erpeler Ley</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-10cf28fa e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="10cf28fa" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-6df15bc1 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6df15bc1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Turmgespräch zur Ausstellungseröffnung<br>im HeimatMuseum Schloss Sinzig</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-34221be4 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="34221be4" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Warum gerade der Rhein? Keine Landschaft in Deutschland steht so eindrücklich für Geschichte, Romantik und Nationalgefühl wie das Rheintal. Und wie äußert sich dieses Gefühl im grafischen Werk, insbesondere dem des 19. Jahrhunderts? Das sind die Themen der neuen, umfangreichen und wertvoll bestückten Ausstellung im HeimatMuseum Schloss Sinzig, die am Wochenende eröffnet wurde: Malerisch und monumental – Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-6c029c11 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6c029c11" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-29ed52c7 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="29ed52c7" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-58ecee31 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="58ecee31" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Museumsleiterin Agnes Menacher und dem Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum ist die Ausstellung so wichtig, dass ihr drei Tage vor der eigentlichen Eröffnung auch ein „Turmgespräch im Schloss“ gewidmet war. Elmar Scheuren, Leiter des Siebengebirgsmuseums in Königswinter, sprach über den Zusammenhang zwischen Rheinromantik, Landschaft und Politik. Seine Intentionen sind auch in die Ausstellung eingeflossen und dazu Gegenstand des parallel zur Ausstellung veröffentlichten Buches.</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-5bb1dfe9 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="5bb1dfe9" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-6e2ab337 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="6e2ab337" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Ausstellung und Buch sind fertig. Fördervereinsvorsitzender Karl-Friedrich Amendt (ganz rechts) gratuliert den Mitwirkenden (von links) Stephan Pauly, Elmar Scheuren, Hilde Ginzler, Rudolf Menacher und Agnes Menacher." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzU5OCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0wNV90dXJtZ2VzcHJhZWNoX3JoZWlucm9tYW50aWswMS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="684" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01-1024x875.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7598" alt="Bismarck und die Erpeler Ley" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01-1024x875.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01-300x256.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01-768x657.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-05_turmgespraech_rheinromantik01.jpg 1123w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Ausstellung und Buch sind fertig. Fördervereinsvorsitzender Karl-Friedrich Amendt (ganz rechts) gratuliert den Mitwirkenden (von links) Stephan Pauly, Elmar Scheuren, Hilde Ginzler, Rudolf Menacher und Agnes Menacher.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-6b4230a7 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="6b4230a7" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-6ccc849 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6ccc849" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>So gehörte also alles zusammen, als Scheuren Atmosphäre und Emotionen im Deutschland des 19. Jahrhunderts ausbreitete. Es war zunächst die Zeit des sehnsuchtsvollen Strebens nach der deutschen Einheit, gepaart mit einer heftigen Feindschaft gegenüber Frankreich. Solches für heutige Begriffe sehr dick aufgetragene Nationalbewusstsein zog sich auch durch die Epoche nach der Reichsgründung 1871, immer wieder fest gemacht an Landschaft, Denkmälern und geschichtlichen Symbolen im Rheintal. Die Zuhörer im voll besetzten Kultursaal des Schlosses staunten nicht schlecht, welche Blüten solches Denken treiben konnte. Etwa ein Zitat des Schriftsteller Ernst Moritz Arndt, in dem er seinen persönlichen Hass gegen Frankreich unverhohlen formuliert. Oder die teils realisierten, teils nur geplanten Denkmäler zur Würdigung der deutschen Einheit und Verherrlichung des Königs- und Kaiserhauses. Sogar die Erpeler Ley gegenüber von Remagen sollte eine bombastisches Bismarck-Nationaldenkmal erhalten, es blieb beim Entwurf von 1911, den Scheuren seinem Publikum präsentierte. Andere Projekte wurden verwirklicht wie das an einen Kriegseinsatz erinnernde Landsturm-Denkmal in Königswinter. In seiner zweiten Fassung steht es noch heute noch an der Rheinpromenade. Das für Königswinter geplante, groß dimensionierte Kaiserdenkmal landete dann in anderer Form in Koblenz am Deutschen Eck.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-3616f255 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="3616f255" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Insbesondere die Landschaft rund um den Drachenfels wurde zur Kulisse und Projektionsfläche einer patriotischen Kultur. Und damit kommen die zahlreichen Grafiken und Gemälde ins Spiel. Auch um sie drehen sich Ausstellung und Begleitbuch, Elmar Scheuren ging darauf ausführlich ein. Zum Beispiel auf eine Mappe des Künstlers Caspar Scheuren mit Rheinmotiven zwischen Koblenz und Bonn aus dem Jahre 1861. Der Titel: „Landschaft, Sage, Geschichte und Monumentales der Rheinprovinz.“ Die gegenständlichen, reich verzierten Zeichnungen zeigen Landschaft, Szenen aus Sagen und technische Errungenschaften wie den Bahnhof Rolandseck in vielfältiger Weise. Oder das berühmte Ölbild von Johann Adolf Lasisnky von Koblenz mit der Festung Ehrenbreitsein – es ist stimmungsvoll und bietet Details wie eine Fotografie. Auch Sinzig ist reichlich vertreten, zuerst und immer wieder die Pfarrkirche St. Peter. In 23 Darstellungen ist sie in Ausstellung und Buch zu sehen. Zum Konzept der Ausstellung gehört es auch, den alten Ansichten Fotos von heute gegenüber zu stellen.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-4c83e3ac elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="4c83e3ac" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Viel Stoff zum Hören und Sehen also, die Zuhörer waren begeistert. Vorsitzender Karl-Friedrich Amendt dankte Elmar Scheuren für seinen Vortrag, auch für sein Mitwirken bei Ausstellung und Buch. Zusammen mit Museumsleierin Agnes Menacher bat er dann eine ganze Gruppe an Ausstellung und Buch Mitwirkender nach vorn, um auch ihnen zu danken.</p><p>Die Ausstellung dauert bis zum 30. Oktober und ist zu sehen zu den Öffnungszeiten des Museums donnerstags von 10 bis 12 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 17 Ihr, Gruppen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-399b6884 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="399b6884" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>Foto: Denkmalverein</p><p>© HeimatMuseum Schloss Sinzig &#8211; Mai 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/bismarck-und-die-erpeler-ley/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Malerisch und Monumental</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/malerisch-und-monumental/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/malerisch-und-monumental/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=2526</guid>

					<description><![CDATA[Die rheinischen Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels im Heimatmuseum Sinzig sind noch bis 20. November zu sehen
SINZIG. Die Sonderausstellung „Malerisch und Monumental  - Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels“ im Heimatmuseum Schloss Sinzig ist bis 20. November verlängert worden. Museumsleiterin Agnes Menacher reagierte damit auf die positive Besucherresonanz und setzt die Verlängerung in Abstimmung mit den]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2526" class="elementor elementor-2526" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-41d86a24 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="41d86a24" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-6cda06b0 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6cda06b0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Malerisch und Monumental</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-7862b913 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="7862b913" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-26d1a4ac elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="26d1a4ac" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">„Malerisch und Monumental“  verlängert</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1b2d1e8 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1b2d1e8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die rheinischen Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels im Heimatmuseum Sinzig sind noch bis 20. November zu sehen</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5015bdf7 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5015bdf7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>SINZIG.</strong> Die Sonderausstellung „Malerisch und Monumental &#8211; Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels“ im Heimatmuseum Schloss Sinzig ist bis 20. November verlängert worden. Museumsleiterin Agnes Menacher reagierte damit auf die positive Besucherresonanz und setzt die Verlängerung in Abstimmung mit den Leihgebern um. Das romantische Bewusstsein prägte die Wahrnehmung der Dichter und Schriftsteller. In der Folge lenkte es auch die Zeichner, die im Auftrag von Verlagen die Höhepunkte einer Rheinreise zwecks grafischer Reproduktion abbildeten. Zu den gezeigte druckgrafischen Werken und Gemälden aus der Epoche der Rheinbegeisterung gehören auch die älteste Darstellung von Sinzig, eine im Schloss gezeigte Karte von 1570/71, das feine und genaue Stadtportrait auf dem Gesellenbrief von 1760 und zahlreiche Abbildungen der Kirche Sankt Peter. Daneben sind unter anderem Schloss Rheineck, der Apollinarisberg, die Insel Nonnenwerth, Erpel, Schloss Arenfels, Breisig, Unkel und Andernach zu sehen.</p><p>Die Ausstellung, zu der ein Katalog erschienen ist, öffnet bis 20. November donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es eine kostenlose Führung durch Museum und Schloss um 14.30 Uhr. gih</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6d2bb9c6 elementor-widget elementor-widget-n-accordion" data-id="6d2bb9c6" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;default_state&quot;:&quot;all_collapsed&quot;,&quot;max_items_expended&quot;:&quot;one&quot;,&quot;n_accordion_animation_duration&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;ms&quot;,&quot;size&quot;:400,&quot;sizes&quot;:[]}}" data-widget_type="nested-accordion.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="e-n-accordion" aria-label="Accordion. Open links with Enter or Space, close with Escape, and navigate with Arrow Keys">
						<details id="e-n-accordion-item-1830" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="1" tabindex="0" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-1830" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Ausstellung und Begleitbuch </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><i aria-hidden="true" class="fas fa-minus"></i></span>
			<span class='e-closed'><i aria-hidden="true" class="fas fa-plus"></i></span>
		</span>

						</summary>
				<div role="region" aria-labelledby="e-n-accordion-item-1830" class="elementor-element elementor-element-602bb060 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="602bb060" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-2725c4b5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2725c4b5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Ausstellung</strong> „Malerisch und Monumental &#8211; Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels“. 78 Motive auf Drucken, Gemälden, Zeichnungen und aktuellen Fotos (Peter Lüdke, Andreas Schmickler, Hans-Jürgen Vollrath).</p><p>Geöffnet vom 22. Mai bis 30. Oktober donnerstags 10 – 12 Uhr, samstags und sonntags 14 und 17 Ihr, Gruppen nach Vereinbarung.<br />Der Eintritt ist frei. www.museum-sinzig.de</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-53a0c3d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="53a0c3d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Begleitbuch</strong> „Malerisch und Monumental &#8211; Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels“, 112 Seiten, Format 21 x 21 Zentimeter, broschiert, Preis 10 Euro. Erhältlich im Museum und im Buchhandel.</p><p>Inhalt:</p><p>Allgemeiner Teil:</p><p>&#8211; Bilder und Sinnbilder einer Landschaft (Hildegard Ginzler)</p><p>&#8211; Rheinromantik, Politik und Landschaft (Elmar Scheuren)</p><p>&#8211; Die Stadt Sinzig und die Pfarrkirche Sankt Peter in der grafischen Darstellung (Stephan Pauly)</p><p>&#8211; Die Druckverfahren (Rudolf Menacher)</p><p>Katalog</p><p>&#8211; Historische Bildquellen des 16. und 18. Jahrhunderts</p><p>&#8211; Monumental und einzigartig – Die romanische Kirche Sankt Peter in Sinzig</p><p>&#8211; Malerische Rheinansichten vom Hammerstein zum Drachenfels</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
					</div>
						</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-4b0e6ef9 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="4b0e6ef9" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-121be79 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="121be79" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Malerisch und monumental – der Rhein bewegt die Künstler</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-10420e05 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="10420e05" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">HeimatMuseum Schloss Sinzig zeigt bis zum Oktober Werke aus der Rheinromantik </h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2d54cbc1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2d54cbc1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Sinzig. Mit der jetzt eröffneten Ausstellung „Malerisch und monumental – Rheinische Motive zwischen Hammerstein und Drachenfels“ rückt das HeimatMuseum Schloss Sinzig seinen bemerkenswerten und in jüngster Zeit noch ausgeweiteten Bestand an Grafiken, Zeichnungen und Gemälden zur Rheinromantik im 19. Jahrhundert für diesen Sommer in den Mittelpunkt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6bd5b683 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6bd5b683" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Museumsleiterin Agnes Menacher ging bei der Eröffnung ausführlich auf den zeitgeschichtlichen Rahmen dieser bewegten Epoche ein. Die Kunstwerke erzählen von der Zeit der Rheinromantik, als die Reisenden eine Landschaft mit wuchtigen Felshängen, verfallenden Burgruinen, historischen Stadtmauern, mittelalterlichen Kirchen und einen noch nicht kanalisierten Rheinstrom als Landschaftsbild vorfanden. Es war eine Landschaft, die die Fantasie der Dichter beflügelte. Zugleich erinnerten die Bauwerke in dieser Landschaft an die erst seit kurzem ins Bewusstsein gelangte deutsche Geschichte des Mittelalters. Das prägte die Wahrnehmung auch der Zeichner, die im Auftrag von Verlagen die Höhepunkte einer Rheinreise zum Zweck grafischer Reproduktion abbildeten. Sie versuchten das Monumentale der Landschaft und der Bauwerke hervorzuheben, aber auch das Idyllisch-Malerische. Menacher konnte einer großen Gruppe von Mitstreitern und Leihgebern danken – ohne sie wäre eine derart umfassende und qualitätsvolle Ausstellung nicht möglich.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-280430f e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="280430f" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-7ddfec9 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="7ddfec9" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-223a84f8 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="223a84f8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die erste Führung durch die Ausstellung hatte einer aus dieser Gruppe, Kunsthistoriker Stephan Pauly, übernommen. Ein Kernthemen dabei: Darstellungen der Kirche St. Peter in Sinzig, die in vielen Bildbänden des 19. Jahrhunderts als Inbegriff mittelalterlicher Baukunst abgebildet wurde. Die ältestes dieser Art stammt aus dem Jahre 1832 und ist von William Tombleson. Pauly erläuterte an Beispielen, dass nicht alle der Zeichner und Holzstecher vor Ort waren, um die Kirche darzustellen und dass nicht alle gleichermaßen begabt waren. Ganz am Rande: Bis heute werden, um einzelne Drucke zu verkaufen, historische Bücher jener Zeit auseinander gerissen!</p>								</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-34288068 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="34288068" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-7af81867 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="7af81867" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Malerisch und Monumental" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjUxMCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIzXC8xMFwvMjAxNi0wNV9hdXNzdGVsbHVuZ19yaGVpbnJvbWFudGlrMDIuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="488" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02-1024x624.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2510" alt="Malerisch und Monumental" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02-1024x624.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02-300x183.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02-768x468.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik02.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Kunsthistoriker Stephan Pauly stellte interessante Zusammenhänge her.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-5df0e2e9 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="5df0e2e9" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-74a39400 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="74a39400" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Zu sehen ist auch die älteste Darstellung von Sinzig. Stephan Pauly legte Wert darauf, dass dieses Prädikat der im Schloss gezeigten Karte von 1570/71 gebührt und nicht, wie vielfach angenommen, einer Darstellung auf dem berühmten Altarbild in der Kirche St. Peter. Von ganz besonderer Qualität ist der Gesellenbrief von 1760, eine echte Visitenkarte der Stadt mit einer feinen und genauen Darstellung.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6f61d6d elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6f61d6d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Seit 1822 war das romantische Mittelrheintal Bestandteil der Preußischen Rheinprovinz.</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5e859e73 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5e859e73" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die preußischen Könige verstanden es, die Begeisterung für die Rheinlandschaft politisch und propagandistisch zu nutzen. Auch dieser Aspekt findet sich in der Ausstellung wieder. Der Rhein wurde zum nationalen Symbol vor allem in der Auseinandersetzung mit dem „Erbfeind“ Frankreich. Der „Schicksalsstrom“ der Deutschen sollte durch Bauten von nationaler Bedeutung zum Inbegriff nationaler Identifikation unter preußischer Hoheit werden. Zum Glück kamen geplante monumentale Bauvorhaben am Drachenfels oder auf der Erpeler Ley nicht zur Ausführung.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2a2814ed elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2a2814ed" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch heute noch geht eine große Faszination vom Sehnsuchtsstrom Rhein aus. Die gleichen Motive, motivieren die heutigen Fotografen – aktuelle Fotos sind deshalb ein Element der Ausstellung. Eingriffe in die Landschaft hat es gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Agnes Menacher nahm das am Fähranleger der Personenfähre Remagen-Erpel stehende, provozierende Kunstwerk von Thomas Huber „Ein neues Panorama für Remagen“ – hier wird eine gigantische Industrieanlage vor die Kulisse der Erpeler Ley gezeigt – zum Anlass für ihren Appell, zu erkennen, dass um den Erhalt einer liebenswerten Rheinlandschaft auch gekämpft werden müsse.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2319508 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2319508" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ebenfalls eröffnet wurde im HeimatMuseum Schloss Sinzig an diesem Tag die neue Dauerausstellung zum Thema Keramik, in der es um Produkte und Geschichte der Sinziger „Plattenfabrik – heute Deutsche Steinzeug &#8211; geht.</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-6a84a4e0 e-flex e-con-boxed elementor-invisible e-con e-parent" data-id="6a84a4e0" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;animation&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_laptop&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_tablet&quot;:&quot;fadeInUp&quot;,&quot;animation_mobile&quot;:&quot;fadeInUp&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
		<div class="elementor-element elementor-element-6b56a94a e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="6b56a94a" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-2bc6445d elementor-widget elementor-widget-image" data-id="2bc6445d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik03.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Malerich und Monumental" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjUxMSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIzXC8xMFwvMjAxNi0wNV9hdXNzdGVsbHVuZ19yaGVpbnJvbWFudGlrMDMuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="694" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik03.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2511" alt="Malerich und Monumental" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik03.jpg 800w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik03-300x260.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik03-768x666.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Romantischer Rhein – Blatt aus einer Mappe von 1862 </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-32cc2111 e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="32cc2111" data-element_type="container" data-e-type="container">
				<div class="elementor-element elementor-element-1a537a03 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1a537a03" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Malerich und Monumental" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjUxMiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIzXC8xMFwvMjAxNi0wNV9hdXNzdGVsbHVuZ19yaGVpbnJvbWFudGlrMDEuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="536" src="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01-1024x686.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2512" alt="Malerich und Monumental" srcset="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01-1024x686.jpg 1024w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01-300x201.jpg 300w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01-768x514.jpg 768w, https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2023/10/2016-05_ausstellung_rheinromantik01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Viel zu erzählen haben die Darstellungen der Kirche St. Peter.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-27539b0a e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="27539b0a" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-130f30a1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="130f30a1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>© Museum Sinzig &#8211; Mai 2016</p><p>Text: Matthias Röcke <br />Foto: Denkmalverein</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/malerisch-und-monumental/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2016 &#8211; Vom Augenblick, in dem sich die Sonne in der Ahr spiegelt…</title>
		<link>https://denkmalverein-sinzig.de/vom-augenblick-in-dem-sich-die-sonne-in-der-ahr-spiegelt/</link>
					<comments>https://denkmalverein-sinzig.de/vom-augenblick-in-dem-sich-die-sonne-in-der-ahr-spiegelt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denkmalverein-sinzig1410]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Verein 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://denkmalverein-sinzig.de/?p=7635</guid>

					<description><![CDATA[Sinzig. Die Minute an einem Februar-Morgen zu erwischen, in der sich die Sonne in der Ahr spiegelt, in der sich der berühmte Felsen Bunte Kuh oder die Weinbaudomäne Marienthal im schönsten Sonnenlicht ohne irgendeinen Schatten abbilden oder in der bei Schnee die Felsformationen im Ahrtal ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7635" class="elementor elementor-7635" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-22289884 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="22289884" data-element_type="container" data-e-type="container" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-71714c84 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="71714c84" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;_animation&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_laptop&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_tablet&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;,&quot;_animation_mobile&quot;:&quot;fadeInLeft&quot;}" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vom Augenblick, in dem sich<br>die Sonne in der Ahr spiegelt…</h1>				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-36338b23 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="36338b23" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-3eb9bf57 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3eb9bf57" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dr. Jürgen Haffke und Andreas Schmickler begeistern<br>beim Denkmalverein mit Vortrag über „Das Ahrtal von oben“

</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-14cad9b1 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="14cad9b1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Sinzig.</strong> Die Minute an einem Februar-Morgen zu erwischen, in der sich die Sonne in der Ahr spiegelt, in der sich der berühmte Felsen Bunte Kuh oder die Weinbaudomäne Marienthal im schönsten Sonnenlicht ohne irgendeinen Schatten abbilden oder in der bei Schnee die Felsformationen im Ahrtal &#8211; sonst vom Wald verdeckt – klar herausgestellt werden, das sind die Glücksmomente des Luftbildfotografen. Beim Turmgespräch im Schloss des Fördervereins Denkmalpflege und Heimatmuseum Sinzig konnten über 60 Zuhörer und Zuschauer daran teilhaben. Andreas Schmickler und Dr. Jürgen Haffke, beide seit jeher intensiv mit der Regionalgeschichte befasst, stellten in einem Bildvortrag ihr jüngst erschienenes Buch „Das Ahrtal von oben“ vor.</p><p>Dabei ging es nicht nur um noch nie gesehene Perspektiven aus dem Ahrtal von der Quelle bis zur Mündung, sondern auch um eine präzise, verständlich-locker vorgetragene Erläuterung der Geologie des Ahrtals, seiner historischen Entwicklung und um aktuelle Fragestellungen. Dafür war der gelernte Geograph Dr. Jürgen Haffke verantwortlich, während Andreas Schmickler seine Bilder kommentierte (im Buch sind auch Bilder von Walter Müller, Niederzissen, enthalten).</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-63eccd3d e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="63eccd3d" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-2cda4ac3 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2cda4ac3" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ein wichtiges Anliegen ist den Buchautoren die Entdeckung der oberen Ahr, die sie in junge Ahr und Oberahr unterteilen. Die junge Ahr verläuft ab der Quelle in Blankenheim bis hinter Ahrdorf, wo sie nach einem Knick in nördliche Richtung weiter zieht. Gespeist wird die Ahr aus einer Kalkmulde, eines der Luftbilder zeigt das dafür typische Landschaftsbild. Der Fluss ist hier noch so schmal, dass er vom Flugzeug aus – Schmickler flog in einem Motorsegler des Luftsportvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler mit – kaum zu erkennen ist. Besser sieht es da mit dem Radweg aus, der auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft. Die Geschichte der Eisenbahn in der Eifel war immer wieder Thema an diesem Abend. Sie ist eine Geschichte der Kriegsvorbereitungen vor dem ersten Weltkrieg.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5320b673 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5320b673" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Oberahr birgt eine geschichtliche Besonderheit: Aremberg war bis noch am Ende des 18. Jahrhunderts eine Hauptstadt der Region, hier hatten die Fürsten von Arenberg das Reich mit regiert. Von ihrem Schloss sind nur noch kleine Reste übrig, im Sommer von oben nicht zu erkennen. Von der kaum bekannten Wensburg kann man das nicht sagen. Sie ist überhaupt nur von oben zu sehen. Die Ahr hat hier wenig Gefälle und macht deshalb viele Schleifen, teilweise hat sie sich später ein neues Bett gesucht. So entstehen Umlaufberge, um die einst der Fluss führte – zu erkennen nur von oben. Übrigens verblüffte Dr. Haffke mit der Feststellung, dass die Eifel gar kein Gebirge ist, sondern eine Hochfläche mit Vulkankegeln!</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-d517672 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d517672" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ihre Felsformationen haben die Mittelahr ab Kreuzberg berühmt gemacht. Auf Winterbildern kommen sie ebenso gut heraus wie Weinbergterrassen in all ihren Erscheinungsformen, von undatierbaren Anlagen – vielleicht sogar aus dem Hochmittelalter – bis zu den verschiedenen Folgen der Flurbereinigung. Bilder von der Mittelahr machen auch verschiedene Besiedlungsformen deutlich. Während Dernau Bautätigkeit auf Weinanbauflächen zulässt, geschieht dies in Mayschoß und Rech nicht.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-33060a03 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="33060a03" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>„Bad Neuenahr liegt nicht an der Ahr, sondern in der Ahr“, stellte Dr. Haffke fest. Warum? Weil die Kuranlagen dort platziert sind, wo bis zur Begradigung der Ahr der Fluss munter mäandriert hat. Das ist eines der Erkenntnisse aus dem Vortrag zur unteren Ahr. Eine weitere: Irgendwann wird sich der Fluss, wenn der Mensch ihn nicht daran hindert, wieder seine ursprüngliche Mündung in den Rhein suchen, nämlich ohne Bogen auf direktem Wege &#8211; bei Hochwasser tut er es schon heute.</p><p>Dieser „Überflug“ (Vorsitzender Karl-Friedrich Amendt) hat alle begeistert. Der Gastgeber fasste Beifall und Anerkennung im voll besetzten Kultursaal des Sinziger Schlosses in seinen kurzen Dankesworten zusammen, während Bücher und Signierstift schon bereit lagen.</p><p>Zu seiner nächsten Veranstaltung lädt der Denkmalverein am 9. April ein, zu einer Führung durch die ehemalige Stadt Königsfeld.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-5321ddc elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5321ddc" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Buchtipp:</strong> Jürgen Haffke/ Andreas Schmickler: Das Ahrtal von oben, 128 Seiten, gebunden, 24,80 Euro</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-91aefac elementor-widget elementor-widget-gallery" data-id="91aefac" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;columns&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:2,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:20,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;overlay_description&quot;:&quot;title&quot;,&quot;columns_laptop&quot;:2,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;gap_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}" data-widget_type="gallery.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-gallery__container">
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-01_das_ahrtal_von_oben_02.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="91aefac" data-elementor-lightbox-title="Sie beschreiben das Ahrtal aus einem ganz neuen Blickwinkel: ndreas Schmickler (links) und Dr. Jürgen Haffke. Foto: Denkmalverein" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzYzNywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wOFwvMjAxNi0wMV9kYXNfYWhydGFsX3Zvbl9vYmVuXzAyLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjkxYWVmYWMifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2024/08/2016-01_das_ahrtal_von_oben_02-1024x685.jpg" data-width="800" data-height="535" aria-label="Vom Augenblick, in dem sich die Sonne in der Ahr spiegelt…" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Sie beschreiben das Ahrtal aus einem ganz neuen Blickwinkel: ndreas Schmickler (links) und Dr. Jürgen Haffke. Foto: Denkmalverein								</div>
												</div>
									</a>
							<a class="e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content" href="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/01/2016-01_das_ahrtal_von_oben_01.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="91aefac" data-elementor-lightbox-title="Vorsitzender Karl-Friedrich Amendt überreichte den beiden Autoren das obligatorische „Honorar“ in flüssiger Form." data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NzY0MiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2RlbmttYWx2ZXJlaW4tc2luemlnLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDE2XC8wMVwvMjAxNi0wMV9kYXNfYWhydGFsX3Zvbl9vYmVuXzAxLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjkxYWVmYWMifQ%3D%3D">
					<div class="e-gallery-image elementor-gallery-item__image" data-thumbnail="https://denkmalverein-sinzig.de/wp-content/uploads/2016/01/2016-01_das_ahrtal_von_oben_01-1024x685.jpg" data-width="800" data-height="535" aria-label="" role="img" ></div>
											<div class="elementor-gallery-item__overlay"></div>
															<div class="elementor-gallery-item__content">
														<div class="elementor-gallery-item__description">
																		Vorsitzender Karl-Friedrich Amendt überreichte den beiden Autoren das obligatorische „Honorar“ in flüssiger Form.								</div>
												</div>
									</a>
					</div>
					</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-101f1600 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="101f1600" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Text: Matthias Röcke</p><p>© Heimatmuseum Schloss Sinzig  &#8211; Januar 2016</p>								</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://denkmalverein-sinzig.de/vom-augenblick-in-dem-sich-die-sonne-in-der-ahr-spiegelt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
